Unsere Festwoche – 25 Jahre Trägerschaft des CSB / 25 lět w nošerstwje CSB

Seit 25 Jahren befindet sich die Zweisprachige Kindertagesstätte in Panschwitz-Kuckau in derTrägerschaft des Christlich- Sozialen Bildungswerkes Sachsen e.V.
Anlässlich dieses Jubiläums organisierten die Erzieherinnen eine Festwoche In der Woche vom 1. Bis 5. Juli 2019 geb es jeden Tag eine neue Überraschung...
So brachte Theaterpädagogin Katarzyna Kudźewicz z.B. einige Handpuppen mit und erzählte den Kindern die Geschichte von den “Lutkis”, Peter Scholze, Redakteur des Schülermagazins “Płomjo”, informierte die Hortkinder über die Entstehung des Magazins und die ständige Recherche nach aktuellen  und interessanten Themen.
Am Mittwoch begaben sich die Kinder in den Lippe Park auf die Suche nach Mittagsfrau, Wassermann und Lutki. Dort mußten die Mädchen und Jungen viele kniffligen Rätsel lösen.
Jadwiga Kaulfürst vom WITAJ-Sprachzentrum in Bautzen präsentierte das Märchen “Die Bremer Stadtmusikanten” auf eine völlig neue Art. Dazu brachte sie das Erzähltheater Kamishibai und einige Kostüme mit.
Als Höhepunkt der Festwoche luden wir uns am Freitag Vormittag Gäste ein und die Vorschulkinder präsentierten ein Programm. Am Nachmittag fand das Familienfest mit zahlreichen Überraschungen auf dem Sportplatz statt. Die Kinder zeigten in wunderschönen Kostümen ein buntes Programm.

Auf den Spuren sorbischer Sagen und die Suche nach den Zuckertüten – Na slědach serbskich bajow a cokorowych titow

Der 18. Juni 2019 war für unsere Vorschulkinder ein ganz besonderer Tag. Endlich sollte es die lang ersehnten Zuckertüten geben. Aber wo sind sie nur? Gleich nach dem Frühstück begann die Suche. Da sich die Kinder unserer Einrichtung in den letzten Wochen mit der sorbischen Sagenwelt befasst hatten, fuhren wir nach Bautzen in das Sorbische Museum. Gemeinsam mit Museumspädagogin Monika Oschika begaben wir uns auf die Spuren von Mittagsfrau, Wassermann und Lutkis. Im Museum gab es viel Interessantes zu entdecken, nur keine Zuckertüten.
Doch so schnell wollten die Kinder nicht aufgeben. Zurück im Kindergarten sollte die Suche weitergehen. Es wartete schon ein Hinweis der Zuckertütenzwerge. Sie sollten die Zuckertüten da suchen, wo ein Wald ist, Felsen und ein Haus. In der Nähe soll auch noch der Wassermann wohnen.
Nach eifriger Suche waren wir endlich am Ziel. Auf der Kuckauer Schanze warteten schon die Eltern. Sie hatten für ihre Kinder ein schönes Fest vorbereitet und spielten das Märchen vom Rotkäppchen. Endlich gab es auch die Zuckertüten. Der Zuckertütenbaum wuchs im Garten der Großmutter von Rotkäppchen.
Beim gemeinsamen gemütlichen Grillen verging der Nachmittag viel zu schnell.

Ein großes Dankeschön an die engagierten Eltern, welche sehr zum Gelingen des Festes beitrugen.

Neuen Lebensraum für Insekten geschaffen - Nowy žiwjenski rum za insekty

Durch die Erneuerung und Neubepflanzung der Rabatten im Garten der Kindertagesstätte, haben nicht wenige fleißige Vatis und Muttis unserer Kinder, einen Tummelplatz für verschiedene Insekten geschaffen.
Am Freitag, den 28. Juni trafen sich die Eltern und Erzieherinnen mit Schaufel, Harke und Spaten im Kindergarten zum Arbeitseinsatz. Martin Krahl, Inhaber der Firma „GartenArt“ kam mit schwerer Technik und brachte Mutterboden und verschiedene Pflanzen und Sträucher mit. Die Rabatten wurden erneuert, die Sträucher und die Hecke geschnitten, Unkraut  gezupft und ein Apfelbaum gepflanzt.
Nach der schweren Arbeit haben sich die Vatis und Muttis ein Getränk und eine Grillwurst verdient.
Wir möchten uns ganz herzlich bei den fleißigen Helfern für ihre Bereitschaft und ihren Einsatz bedanken.
Jetzt heißt es – fleißig gießen, damit wir recht bald Äpfel ernten und die vielfältigen Insekten beobachten können.

Fußball-Turnier um den Pokal des CSB – Kopanski turněr hortowskich dźěći w Pančicach

Am Freitag, dem 14. Juni 2019 fand da 18. Hortfußballturnier des Christlich-Sozialen Bildungswerkes Sachsen e. V. (CSB) statt. Der Austragungsort war dieses Mal bei uns in Panschwitz-Kuckau. Die Trainer unserer Fußballkicker, Thomas Vacek und Manfred Richter pfiffen kurz nach 14 Uhr die ersten zwei Spiele an. Insgesamt rangen acht Mannschaften um die begehrten ersten drei Plätze und natürlich um den Pokal. Die ersten zwei Vorrundenspiele liefen für unsere Jungen und Mädchen sehr gut. Um Platz drei und vier kassierten unsere Kicker ein Gegentor. Enttäuscht nahmen sie die Glückwünsche für den vierten Platz entgegen. Im Finale standen sich die Mannschaften aus Straßgräbchen und Wittichenau gegenüber. In der regulären Spielzeit konnte jedoch kein Gewinner ermittelt werden, so dass es zum Neunmeterschießen kam. Die stärkeren Nerven bewiesen zum Schluss die  Kicker aus dem Hort in Wittichenau.
Die Siegerehrung übernahm Aloysius Mickwauschk, Mitglied des Sächsischen Landtags und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des CSB, Peter Neunert, Geschäftsführer des CSB, und Ronny Skoda, Bereichsleiter der Kindertagesstätten des CSB.
Wir gratulieren ganz herzlich der Siegermannschaft und freuen uns bereits auf das nächste Fußballturnier im Jahr 2020.

„Moja huba što ta čini?” – “Was macht mein Mund?”

Übungen zur Festigung der Mundmotorik
Freudestrahlend und voller Erwartungen begrüßten die Kinder der “Froschgruppe” Paulinas Mama, Frau Rehde. Die Logopädin folgte der Einladung der Gruppe um mit ihr einige therapeutische Übungen zur Förderung und Festigung der Aussprache durchzuführen. Spielerisch und mit interessanten Materialien wurden Übungen für den Mund, für das Sprechen und das Hören ausgeführt. Konzentriert und sehr gewissenhaft bemühten sich die Mädchen und Jungen. Mit großem Applaus und einem lustigen Lied bedankten sich die Kinder bei Frau Rehde für den “einmal anders” gestalteten Vormittag.

Eine große Überraschung für die „Kleinsten“ - Wulka překłapjeńka za našich “małych”

Die Woche könnte nicht schöner starten, als mit einer riesigen Überraschung.  Angemeldet hatte sich Peter Just, Inhaber der Firma „Just Schulbedarf“ aus Nebelschütz mit seinem Sohn, Sebastian Just, um den Kindern der Krippengruppe eine Podestanlage zum Spielen und Bewegen zu schenken. Nach dem Aufbau konnten die Mädchen und Jungen die Anlage mit Kletteraufgang, Treppe, Bogen zwei Hockern und einem Rollkasten ausprobieren.  Die Kinder hatten sehr viel Spaß beim Kriechen, Balancieren  und Klettern. Ganz besonders freute sich der Enkelsohn über den Besuch seines Opas.
Im Namen der Erzieherinnen und der Kinder möchte ich mich ganz herzlich bei Peter Just für die gelungene Überraschung bedanken.

Exkursion in den Mai - Ekskursija do nalěća

Bei strahlendem Sonnenschein und bester Laune begaben sich die Mädchen und Jungen der Vorschulgruppe in den Lippe Park zum Frühlingsspaziergang.
Ute Hänel, Revierförsterin im Forstrevier Nebelschütz des Umwelt- und Forstamtes des Landratsamtes Bautzen, wartete bereits im Lippe Park auf die Kinder. Nun konnte die „Exkursion“ starten. Frau Hänel erläuterte den Kindern, dass man die Natur sehen, schmecken, hören und fühlen kann.
Sehr interessant fanden die Mädchen und Jungen die Vielfalt von Insekten, Pflanzen und Bäumen. Ein Höhepunkt der Exkursion war das Experiment, mit geschlossenen Augen die Natur zu erleben.
Ganz herzlich bedanken wir uns bei Ute Hänel für den informativen und sehr schönen Frühlingspaziergang.
Mit dieser Wanderung beteiligte sich die CSB-Kindertagesstätte in Panschwitz-Kuckau, wie alle Kitas in Trägerschaft des CSB, an der Aktion „Frühlingspaziergänge“, welche durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) organisiert wird.

Die Kinder der „Schmetterlingsgruppe“ experimentierten - eksperimenty z jejkami

In der schönen Osterzeit wurde neben Osterhasen basteln und Eiern bemalen auch experimentiert. Ein rohes Ei wurde in ein mit Wasser gefülltes Glasgefäß  gelegt. Die Kinder beobachteten, wie es auf den Grund viel. Anschließend wurde Salz hinzugefügt und plötzlich schwamm das Ei an die Oberfläche.
Ein weiteres Experiment zeigte den Kindern der „Schmetterlingsgruppe“ wie stabil Eierschalen sind. Einige Eierschalen wurden auf den Tisch gelegt. Gemeinsam mit den Kindern wurde ein Buch nach dem Anderen auf die Schalen gelegt. Beim Auflegen des neunten Buches brachen die Schalen. Die Kinder staunten und waren ganz begeistert von den interessanten Experimenten.

Wopyt křižerja - Zylinder, Frack und Reitstiefel

Dźěći “Žabjaceje skupiny” běchu cyle zadźiwani jako Matowy nan, Clemens Škoda jako křižer zdrasćeny do rumnosće zastupi. W běłej košli, šlipsu, sukni, jěchanskich cholowach a škórnjach. Sobu měješe tež lódku. Što drje je w njej schowane?

Zhromadnje bu tuta wupakowana, W njej běchu wšitke dalše wěcki składowane, kotrež za konja trjebaš: jutrowny grat, sekla a kwětki za debjenje. Wězo njesmě róžowc pobrachować a křižerske, zo bu jěchar porjadnje sobu spěwać móhł. Smějkotanje wuwabi so pola dźěći jako Clemens Škoda jim rozkładźe, zo tež placki trěbnje su, jelizo we šiji tróšku škraba. Žadyn dźiw wšako křižer z mócnym hłosom jutrowne poselstwo wozjewi: “Dźens Chrystus z mortwych stanył je”. Napjeći sej dźěći tež wobrazy na tableće wobhladachu. Wěcywustojnje zahori Clemens Škoda dźěći. Skedźbni tež na  wosebitosće jednotliwych procesionow.

Zapłać Bóh Clemensej Škodźe za krótkodobny wopyt a zajimawe dopołdnjo. Přejemy jemu daj Bóh zbožo na puć. Dźěći liča nětko jenož hišće poslednje dny hač k jutrownej njedźeli.

 

Die Kinder der “Froschgruppe” und der Vorschulgruppe waren ganz erstaunt als Matos Vati, Clemens Schkoda, als Osterreiter mit Zylinder, Frack und Reitstiefeln am 17. April 2019 den Gruppenraum betrat. Neugierig schauten sie auf seine große Truhe. „Ob da wohl ein Schatz versteckt ist?“

Gemeinsam mit den Kindern wurden die “Schätze” ausgepackt: das Pferdegeschirr, die Schleife für den Schweif, die Schabracke, die Blümchen, der Rosenkranz und das Gesangsbuch. Die Kinder schmunzelten als sie hörten, dass auch ein Pfefferminzbonbon mitgenommen wird. Die Osterreiter singen kräftig und laut “Halleluja – Jesus Christus ist auferstanden”. Am Tablet von Clemens Schkoda, schauten sich die Kinder noch einmal die Tradition des Osterreitens an.

Clemens Schkoda begeisterte die Kinder an diesem Tag. Er erklärte auch die Besonderheiten der einzelnen Osterreiterprozessionen. Wir danken Clemens Schkoda für diesen spontanen Besuch und sehr interessanten Vormittag. Nun zählen die Kinder nur noch die Tage bis Ostersonntag!

Zhromadnje křižowy puć kročili

Kóždolětnje kročimy z dźěćimi Pančičan pěstowarnje, kotraž je w nošerstwje Křesćanskeho-socialneho kubłanskeho skutka Sakska z.t., křižowy puć w tamnišej cyrkwi klóštra Marijineje hwězdy.

Napjeći sćěhowachu dźěći słowam a wuwjedźenjam knjeni  Clausenowej, wšako je zajim  wo Jězusowym žiwjenju a ćerpjenju za dźěći njepřestawajcy wulki. Kóždy jednotliwc pomhaše jednotliwe stacije Jězusoweho ćerpjenja wobrazliwje wuhotować. Dźěći kładźechu krónu z ćernjow, napodobnichu pótne rubiško a  njesechu spasleny křiž k jednotliwym stacijam. Swěčka – symbol wěčnosće, nas při kročenju přewodźeše. Puć Jězusoweho ćerpjenja so wočiwidnje za dźěći přez zasadźenje wobrazow symbolizowaše. Z modlitwu a spěwom křižowy puć zakónčichmy.

Wuprajimy z cyłeje wutroby knjeni Clausenowej, kotraž nas hižo dołholětnje tak nutrnje přewodźa „Zapłać Bóh tón Knjez“.

Kubłarki dwurěčneje pěstowarnje Pančicy Kukow

Na městna hotowi start – Auf die Plätze fertig los

So war es auch dieses Jahr aus der Sporthalle am Flugplatz in Kamenz zu hören. Am 26. März  traten Vorschulkinder aus verschiedenen Einrichtungen bei der  Sparkassen-Kreis-KITA-Olympiade an. 22 Mannschaften wetteiferten um den Einzug in das große Finale. An elf Stationen waren Koordination, Geschicklichkeit und Schnelligkeit gefragt. Den größten Spaß hatten die Kinder aus unserer Einrichtung an den Übungen wie Klammerkönig, Hosenrally, Orientierungslauf sowie Rollbrettfahren. In der großen Abschlussstaffel gaben die Mädchen und Jungen noch einmal alles, um so schnell wie möglich ins Ziel zu kommen.
Mit einer Urkunde und Medaille für den vierten Platz ging ein sportlicher Vormittag viel zu schnell zu Ende.
Danke an den Kreissportbund Bautzen für die gut organisierte Veranstaltung. 

„Komu su sněhowki w zahrodkach zwonili....”

Der Frühling will kommen,
der Winter ist aus.
Schneeglöckchen läuten,
heraus, heraus.

Die Jüngsten unserer Einrichtung begrüßen den Frühling mit selbst gestalteten Schneeglöckchen.

Tag der gesunden Ernährung - dźeń stroweho zežiwjenja

Am Donnerstag, den 07. März zum “Tag der gesunden Ernährung” bereiteten die Mädchen und Jungen der Vorschulgruppe gemeinsam mit Raphaela Lehmann vom Ernährungs- und Kräuterzentrum ein gesundes und vor allem leckeres Müsli vor.
Anhand des Ernährungskreises informierte Frau Lehmann die Kinder über eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung. Anschließend durften die Mädchen und Jungen in der wunderschönen Küche im neuen Hortgebäude aktiv sein. Haferkörner wurden in der Getreidemühle zu Flocken zerquetscht und Birnen, Äpfel und Bananen von den Kindern in kleine Stücke zerschnitten. Zum Obst und zu den Haferflocken mischten sich die Kinder Milch, Buttermilch, Joghurt, Marmelade oder Honig hinzu.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Raphaela Lehmann für den sehr informativen und schönen Vormittag.

Panschwitz- Kuckau - Helau , Póstninske nory w pěstowarni

Mit einem dreifachen „Panschwitz-Kuckau Helau“ läuteten die Mädchen und Jungen die tolle Faschingszeit ein. Mit lustigen Liedern, Tänzen, Gedichten, bunter Dekoration, leckeren Naschereien und jede Menge Spaß bereiteten sich alle auf den Fasching vor. Die Erzieherin, Jasmin Helmeke, brachte für die Kinder zwei echte Gardekostüme mit. Ganz stolz präsentieren die Mädchen wie auch die Jungs die schönen prunkvollen Kostüme.
Am Rosenmontag wurde dann im ganzen Haus eine große Faschingsparty gefeiert. Die leckeren Pfannkuchen, Kinderbowle und andere Leckereien ließen sich die Kinder gut schmecken. Alle tanzten zur flotten Musik  und eines der  Höhepunkte war eine Polonaise durch die Einrichtung.
Am Faschingsdienstag gingen alle Gruppen durch den Ort „Zampern“ und am Aschermittwoch begann nun die Fastenzeit.

Wir feiern Vogelhochzeit - Ptači kwas

Am Nachmittag des 25. Januar luden wir die Eltern, Großeltern, Freunde und alle, die Freude an unserer Aufführung haben, in die Turnhalle der Grunschule Panschwitz-Kuckau ein. Die Mädchen und Jungen führten stolz ihr Programm zur Vogelhochzeit auf.
In diesem Jahr waren unser Brautpaar Clara und Christopher, Vincent war der Braška, Družkas waren Pia und Bettina, und die Słonkas Annelie und Mara.

Ein neuer Hort fürPanschwitz-Kuckau

Für die Kinder und Erzieherinnen unserer Zweisprachigen CSB-Kindertagesstätte in Panschwitz-Kuckau gab es in diesem Jahr noch einen ganz besonderen Höhepunkt: Das neue Hortgebäude wurde eingeweiht.
Bürgermeister Markus Kreuz gab vor der Segnung der Räume durch Pfarrer Měrćin Deleńk einen Überblick über den Werdegang von der Antrag- bis zur Fertigstellung des Gebäudes. Nach der Segnung erfreuten die Kinder mit einem kleinen Programm. Es folgten Grußworte, u. a. von der Vorstandsvorsitzenden des CSB, Maria Michalk, dem 1. Beigeordneten des Landkreises Bautzen, Udo Witschas, und der Elternratsvorsitzenden, Katrin Piller. Danach stellte die Leiterin der Kindertagesstätte, Petra Batschko, die neuen Räumlichkeiten vor.
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Das Licht - Gottes Idee; Swětło - Ideja Boža

“Sonne, Lampen, Autos, Streichhölzer, Gott, Sterne, der Himmel und Kerzen.” – Das waren die Antworten der Mädchen und Jungen auf die Frage, wer oder was uns Licht spendet. Gemeinsam überlegten wir, wozu man das Licht braucht. Anschließend waren wir uns alle einig, wir sind Gott für das Licht als Teil seiner Schöpfung sehr dankbar. Ohne Licht wäre kein Leben möglich.
Jedes Kind verzierte eine Kerze und in der Klosterkirche schauten wir uns das ewige Licht an.

Stiefel raus, heute kommt der Nikolaus! - Škórnje won, dźensa přindźe swjaty Mikławš!

Am 6. Dezember ist der Gedenktag des Sankt Nikolaus, der im vierten Jahrhundert in der Stadt Myra lebte und der Legende nach die Armen und die Kinder beschenkte.
Tage vorher  haben die Mädchen und Jungen fleißig das Gruppenzimmer ausgeschmückt, Kekse gebacken, viel über den heiligen Nikolaus gelernt, Lieder und Gedichte einstudiert.
Am Vormittag kam Pfarrer Dawidowski als Nikolaus in die Kindertagesstätte. Er fragte die Kinder, was sie am Vortag Gutes getan haben. Die Kinder fingen an zu erzählen, “Ich war lieb zu meiner Mama”, Ich habe das Kinderzimmer allein aufgeräumt” und noch über viele gute Taten wußten die Kinder zu berichten. Das gefiel dem Nikolaus und er bestärkte die Mädchen und Jungen auch im nächsten Jahr viele gute Taten zu tun und täglich Anderen ein Lächeln zu schenken.
Anschließend wurde gesungen und der heilige Nikolaus erzählte die Legende von den drei armen Mädchen. Dann gingen die Kinder gemeinsam mit dem Nikolaus zu ihren Stiefeln. Die Kinderaugen strahlten, als sie die  Überraschung entdeckten. Mit einem lautem “Zapłać Bóh tón Knjez” bedankten sich alle ganz herzlich beim heiligen Nikolaus.

Der bundesweite Vorlesetag - Předčitanski dźeń

„Was für eine Geschichte wird uns Kindern heute vorgelesen?“
Mit dieser Frage warteten die Kinder neugierig auf die „Vorleser“. Anlässlich des bundesweiten Vorlesetages am Freitag, den 16. November, haben sich Sylvia Schön, Maria Magdalena Schneider und Clemens Schkoda, Referent der Domowina, bereit erklärt  in unserer Einrichtung den Kindern ausgewählte Geschichten und Märchen in sorbischer Sprache vorzulesen. Freudestrahlend begrüßten die Mädchen und Jungen Clemens Schkoda welcher eine große Auswahl an Kinderbüchern mitgebracht hatte. Schnell fanden die Kinder das für sie interessanteste Buch. Mit „Es war einmal“ begann die Geschichte vom Spatzen Frido welcher das Fliegen erlernte. Durch die Mimik und Gestik und dem bunt illustrierten Bildern von Eva- Maria- Zschornack wurde die Geschichte lebendig. Die Neugier wuchs „Wie endet wohl die Geschichte?“. Mit Hilfe seiner Freunde aus dem Wald erlernte Frido schließlich das Fliegen. Die Kinder waren von der Geschichte fasziniert und traten nach dem Vorlesen in Erfahrungsaustausch.
Einen Bären Namens Benno brachte Sylvia Schön mit. Sie las, aus ihrer Feder stammende Geschichte „Palčička a bruny bar” vor.
Das Märchen von Hans Christian Andersen “Das Feuerzeug” begeisterte die Vorschulkinder. Ein selbst gemaltes Bild machte das Märchen noch anschaulicher und verständlicher.
Die Kinder und die Erzieherinnen bedanken sich ganz herzlich für den tollen Vormittag.

“Hosćo du na kermušu....” - Kirmes in der Kita

In der Herbstzeit wird in vielen Orten der sorbischen Oberlausitz die Kirmes – das Kirchweihfest – gefeiert. Die Menschen treffen sich zum fröhlichen Beisammensein und die Kinder freuen sich auf den traditionellen Rummel mit Kinderkarussell und Losbude.
Am 18. Oktober feierten wir in unserer Einrichtung Kirmes. Schon einige Tage vorher bereiteten sich die Mädchen und Jungen auf das Fest vor. Gemeinsam wurde leckerer Kirmeskuchen gebacken, Lieder und Gedichte gelernt und viel über den christlichen Brauch erfahren.
Bei schönstem Sonnenschein trafen sich am Vormittag alle Gruppen im Garten der Kindertagesstätte. An den verschiedenen Stationen konnten die Kinder Eulen basteln, Tattoos auf die Arme malen lassen, ihr Glück beim Lose ziehen versuchen, oder ihr Geschick beim Dosenwerfen ausprobieren. Großer Andrang herrschte am Süßigkeitsstand. Dort ließen sich die Mädchen und Jungen die selbst gebackenen Waffeln schmecken. Natürlich durften auch Gummibärchen, Zuckerwatte und andere Naschereien nicht fehlen.
Zum Abschluss der gelungenen und vielseitigen Kirmes wurden die gelernten Lieder gesungen.

Der neue Spielplatz wurde feierlich eröffnet – Wotewrjenje noweho hrajkanišća

Interessiert verfolgten die Mädchen und Jungen den Bau des Spielplatzes im Garten des Kindergartens. Martin Krahl, Inhaber der Firma GartenArt aus Panschwitz-Kuckau, und seine Mitarbeiter schufen einen wunderschönen naturnahen Spielplatz. Die unterschiedlichsten Elemente aus Holz animieren die Kinder zum Klettern und balancieren. Ein ganz besonderer Hingucker ist das große Krokodil.
Gespannt fieberten die Mädchen und Jungen der Eröffnung entgegen. Nach einem gemeinsamen Lied und dem Zerschneiden des Bandes durch Ronny Schkoda, Bereichsleiter Kindertagesstätten bei dem Träger der Einrichtung, dem Christlich-Sozialen Bildungswerk Sachsen e.V. (CSB), Martin Krahl, und der Leiterin der Kita, Petra Batschko, übernahmen die Kinder begeistert ihren neuen Spielplatz.
Ein herzlicher Dank geht an alle fleißigen Helfer, die es ermöglichten, diesen wunderschönen Spielplatz zu gestalten!

Auf der Suche nach den Zuckertüten – Wotchadnička předšulskich dźěći

Der 19.Juni 2018 war für die 28 Vorschulkinder unserer Einrichtung ein ganz besonderer Tag. Gleich nach dem Frühstück wollten sie Ihre Zuckertüten suchen. Aber wo? Im Lippe-Park wachsen viele Bäume, da sollte die Suche beginnen. Außerdem konnten wir Sonja Müller im Ernährungs- und Kräuterzentrum besuchen. Gemeinsam ernteten wir im Klostergarten Salat, Radieschen und Kohlrabi, pflückten verschiedene Beeren und suchten Kräuter und Blumen. Aus dem Gemüse und Kräutern bereiteten die Kinder einen leckeren Gemüsedip zu und aus den Beeren wurde ein leckerer Milchshake hergestellt. So verging der Vormittag wie im Fluge, doch die Zuckertüten haben wir immer noch nicht gefunden.
Nach dem Mittagessen ging die Suche weiter. In Schweinerden bei Familie Knopp wartete die nächste Überraschung. Die Zuckertütenzwerge hatten eine Schatzkarte abgegeben. Ob wir so die Zuckertüten finden? Gemeinsam entschlüsselten die Kinder die Karte und fanden auch einen Schatz. Es waren zwar nicht die Zuckertüten, aber eine Truhe voller Süßigkeiten. Nach einer kurzen Eis Pause ging die Suche weiter. Immer der Nase nach führte uns der Weg  über Cannewitz nach Ostro. Auf dem festlich geschmückten Sportplatz erwarteten die Mädchen und Jungen ihre Eltern. Nachdem die Kinder ihre Portfolios und Vorschulmappen bekommen hatten, fehlten nur noch die Zuckertüten. Ratlosigkeit machte sich breit. Wo sind die Zuckertüten? Doch dann war es endlich soweit. Eine Kutsche brachte die lang ersehnten Zuckertüten.
Mit einem gemütlichen Grillabend ging für unsere Vorschulkinder ein langer und aufregender Tag zu Ende.
Wir möchten uns bei allen fleißigen Helfern recht herzlich bedanken, die den Kindern den unvergesslichen Tag ermöglichten.

Mit Rucksack auf Entdeckungstour – wulět do klóšterskeje zahrody

Bei strahlendem Sonnenschein begaben sich die Kinder der “Froschgruppe” in den Klostergarten. Die Neugier und Entdeckungslust war riesig. Nach einem ausgiebigen Frühstück auf der grünen Wiese gingen wir gestärkt auf Beobachtungstour. Der Teich mit seinen bunten Seerosen machte uns neugierig. Welche Tiere leben im Wasser? Konzentriert beobachteten wir das Leben auf und im Wasser. Im Kräutergarten benannten wir die unterschiedlichsten Kräuterpflanzen, schmeckten und rochen diese. Um unsere Sinne zu trainieren nutzten wir den “Pfad der Sinne”. Barfuss gingen wir über die einzelnen Elemente aus Holz, Sand, Erde, Kiesel- und Pflastersteinen. Beim Durchlaufen beschrieben die Kinder ihre Empfindungen mit Wörtern wie: kitzelig, es pieckst, es krabbelt, kalt und nass. Die Entdeckungstour war jedoch noch nicht beendet. Im Klang- und Musikpfad hatten wir die Möglichkeit auf verschiedenen Instrumenten zu spielen. “Da war Musik im Ohr”! Ob mit der Trommel aus Stein oder mit dem Xylophon aus Metall bzw.aus Bambus – das Reportoire an Liedern ging nicht aus. Langsam neigte sich der Vormittag dem Ende zu und die Beine wurden müde. Mit einer fröhlichen Rutschpartie beendeten wir unseren kleinen Ausflug.

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