Willkommen

Christlich-Soziales Bildungswerk
Sachsen e.V.

Hausadresse:

Kurze Straße 8
01920 Nebelschütz OT Miltitz
Tel.: 03 57 96 / 9 71-0
Fax: 03 57 96 / 9 71-16

eMail:
info@csb-miltitz.de

Kindertagesstätte "Märchenland" Lohsa

Wir stellen uns vor

Kita 8

Unsere Kindertagesstätte hat eine Gesamtkapazität von 70 Kindern im Alter vom vollendeten ersten Lebensjahr bis zum Eintritt in die Schule.
Davon sind maximal 24 Krippenplätze und sieben Integrationsplätze möglich.
Seit 1995 haben wir die Betriebserlaubnis zur Integration von Kindern mit Entwicklungsverzögerungen und Behinderungen.

Öffnungszeiten
Wir sind von Montag bis Freitag in der Zeit von 6.00 Uhr bis 16.30 Uhr für Ihre Kinder da!

Unser Team

In unserer Einrichtung arbeiten zurzeit acht staatlich anerkannte Erzieher/-innen, davon drei Fachkräfte mit einer heilpädagogischen Zusatzqualifikation, welche Voraussetzung für die Arbeit mit Integrationskindern ist.
Alle pädagogischen Fachkräfte haben die Qualifikation zum „Bildungscurriculum" mit erfolgreichem Kolloquium absolviert. Wir legen Wert auf kontinuierliche Weiterbildungen, um den Ansprüchen des Sächsischen Bildungsplanes gerecht zu werden.
Wir arbeiten im Team, um uns gegenseitig zu stärken und uns durch beständige Rückmeldungen weiterzuentwickeln.

Unsere pädagogische Zielsetzung und Konzeption

Kita 8

Entwicklung ist Lernen. Lernen muss spannend und unterhaltend, fordernd und lustvoll sein.
Wir arbeiten in unserer Einrichtung nach dem situationsorientierten Ansatz. Kinder lernen in ihren aktuellen und in unmittelbaren Lebenssituationen. Wir legen Wert auf eine vielseitige Wissensaneignung, auf eine komplexe Sprachförderung, auf eine gesunde Ernährung und Lebensweise, auf Bewegungsförderung und Motorik, auf die Förderung von Kreativität und Ästhetik, auf Erleben im Umgang mit Emotionen, auf Konstruktion und Förderung von sozialem Miteinander, auf die Werteaneignung, auf das „Erlernen von Lernen" für alle Kinder, unabhängig ihrer Herkunft, ihrer physischen und psychischen Besonderheiten und Eigenheiten.
Dabei ist die unmittelbare und vielfältige Natur, die Umweltbildung, das dörfliche Umfeld mit allen seinen Traditionen und Gegebenheiten und die Familie Hauptlernort für die Kinder.
Wir pflegen kulturelles Miteinander, bringen uns in das Leben der Gemeinde ein, halten Kontakt zu Bildungs- und Beratungsstellen, Ärzten, externen Therapeuten (z.B. Logopädin) und mit anderen Kindereinrichtungen.

Unsere Räumlichkeiten, Gruppenstrukturen und ihre Funktionen

Kita 2

Im Parterre unseres Hauses haben die Krippenkinder in zwei Gruppen altersgemäß ausgestattete Räumlichkeiten, in denen sie sich sicher und geborgen fühlen, ihre festen Bezugspersonen vorfinden und Zugang zu vielfältigen altersgerechten Spielmaterialien haben.
Ein separater Schlafraum steht zusätzlich zur Verfügung, um dem unterschiedlichen individuellen Schlafbedürfnis der Kleinsten gerecht zu werden.
Auf dem Spielplatz haben die Kinder einen abgegrenzten sicheren Spiel- und Bewegungsbereich, der dem altersspezifischen Bedürfnis nach Bindung und Sicherheit von Krippenkindern gerecht wird, aber auch den Kontakt zu den „Großen" zulässt.
Erst dann, wenn die kleinen Weltentdecker sich aus eigenem Antrieb auf den Weg machen und selbständig ihren „geschützten Raum" verlassen, erst wenn sie diese notwendige Sicherheit und Selbstkompetenz erworben haben, stehen ihnen alle Bereiche im Haus und auf dem Spielplatz offen.

Im ersten Stockwerk befinden sich ein großes Treppenhaus, nutzbar als Aktions- und Funktionsraum, zwei große und ein kleiner Gruppenraum und ein Sanitärraum. Im ersten Obergeschoss nutzen die Kinder einen Mehrzweckraum und einen großen Turn- und Therapieraum für ihre Aktivitäten.

Der Spiel- und Lernbereich für die Kindergartenkinder ist offen. Alle Räume sind „Funktionsräume" mit Möglichkeiten für Sport und Bewegung, Rollenspiel, Handwerken, für konstruktives und künstlerisches Lernen und Kreativität.
In den „Lernwerkstätten" lernen die Kinder selbstbestimmt und selbstorganisiert und probieren unterschiedliche Materialien aus. Ihre Interessen und Bedürfnisse werden ernst genommen.

Eine vorbereitete, bildungsanregende Umgebung und die verschiedensten didaktischen Spiel- und Lernmaterialien regen die Kinder zur Selbstbildung an und bieten Unterstützungsimpulse für die vielfältigen und unterschiedlichen Interessen der Kinder.So hat jedes Kind die Chance, sich sein Wissen in den unterschiedlichen Lebenssituationen mit eigenen Mitteln und auf eigenem Wege anzueignen.Da die Kinder in Bezugsgruppen einzelnen Erzieherinnen zugeordnet sind, haben sie einen Bezugsraum, der ihnen „räumliche Heimat" bietet. Gruppenbezogene Aktivitäten, wie z.B. im Vorschulkonzept, haben darin ihren festen Platz.
So bleibt die Gruppenzugehörigkeit für alle Kinder erhalten und jedes Kind hat eine feste Bindung zu „seiner" Erzieherin. Das bedeutet einerseits für die Kinder Verlässlichkeit, Sicherheit und Zugehörigkeit, wenn sie diese benötigen, andererseits erlernen die Kinder so mit zunehmendem Alter die „Kunst des Loslassens" und übernehmen für ihre eigene Zufriedenheit und die Befriedigung ihrer eigenen Bildungsbedürfnisse zunehmend die Verantwortung.
Unsere älteren Krippenkinder nutzen mit zunehmendem Alter ebenfalls alle Angebote im ganzen Haus und auf dem großen Spielplatz.

Die Eingewöhnung

Kita 8

Im Krippenbereich im Erdgeschoss und in der warmen Jahreszeit auch auf dem Krippenspielplatz finden die regelmäßigen „Spielstunden" statt. Sie werden in der Regel im 14-tägigen Rhythmus durchgeführt.
Sobald die Kleinen Kontakt zu ihrer Umwelt und zu anderen Kindern aufnehmen, nehmen Eltern dieses Angebot wahr. Diese „langfristige Eingewöhnungszeit" wird von den Eltern mit ihren Kleinkindern sehr gern genutzt. So lernen die Kleinen schon lange vor Aufnahme „ihre" künftigen Krippenerzieher/-innen und auch andere Kinder dieses Alters kennen.
Eltern und Erzieherinnen tauschen sich über die individuellen Bedürfnisse und Altersbesonderheiten der Kinder aus, erhalten gegenseitig wertvolle Erziehungshinweise und für die Kinder gestaltet sich der Übergang fließend und harmonisch.

 

Unsere Integrationskinder

Wir sind Ansprechpartner für Eltern, bei deren Kindern Auffälligkeiten und/oder langwierige Erkrankungen und/oder Beeinträchtigungen in ihrer Entwicklung, Verhaltensauffälligkeiten, Sprachstörungen, Entwicklungsverzögerungen und/oder Entwicklungsstörungen oder Teilleistungsstörungen vermutet bzw. festgestellt werden und die von einer eventuellen physischen oder psychischen Beeinträchtigung bedroht sind.
Es geht uns in erster Linie darum, eine Kindertagesstätte für „alle Kinder" zu sein und den Kindern möglichst wohnortnah ein gemeinsames Leben, Spielen und Lernen zu ermöglichen, ohne soziale Ausgrenzung. Hauptanliegen ist die gemeinsame Erziehung, Bildung, Förderung und Betreuung aller Kinder. Eltern, Erzieherinnen, Therapeuten und Kinder setzen sich im täglichen Miteinander dafür ein, dass jedes Kind seine Einzigartigkeit erkennt und die Mädchen und Jungen dadurch lernen, vorurteilsfrei miteinander umzugehen. Ziel ist die soziale Integration, um den Kindern weitestgehend die „Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft" zu ermöglichen. Kinder sollen lernen, gegebenenfalls mit ihren Besonderheiten umzugehen, um sie bereits jetzt vorzubereiten, in der Zukunft ein eigenaktives Leben zu gestalten. Dabei sollen sich die Kinder durch das gemeinsame Leben in der Kindertagesstätte in ihrer Persönlichkeit und Andersartigkeit akzeptieren und tolerieren lernen.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Kita 2

Für unsere Arbeit ist es wichtig, die Lebenssituation der Kinder zu kennen. Darum legen wir großen Wert auf ein vertrauensvolles Miteinander von Kindertagesstätte und Eltern.
Wir wissen um die Bedeutung der dörflichen Wohngemeinschaft, in der oft drei Generationen in einem Haus oder die Großeltern im gleichen Ort wohnen. Alle sind an der Betreuung und Erziehung der Kinder beteiligt und leisten einen wichtigen Beitrag zur Erziehung der Kinder.
Familien sind oft in Vereinen und im Dorfleben integriert, bringen sich ehrenamtlich ein. Unsere Eltern sind Partner, Kritiker, Mitstreiter, Mitdenker, wenn es um ihre Kinder geht, denn wir können und wollen Familienerziehung nicht ersetzen, wir sind Begleiter der Kinder auf einem Stück Lebensweg. Die Mitwirkung der Eltern in der Kindertagesstätte ist ausdrücklich erwünscht. Der von der Elternversammlung gewählter Elternbeirat arbeitet eng mit dem Erzieherteam zusammen und unterstützt die Arbeit der pädagogischen Fachkräfte. Weiterhin setzt sich der Elternbeirat für die Öffentlichkeitsarbeit und das Image der Kindertageseinrichtung ein. Eltern sind Partner in Familienbildungsprojekten.