Christlich-Soziales Bildungswerk
Sachsen e.V.

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Kindertagesstätte "Zwergenland" Königswartha

Herbstfest und Erntedank – Gemeinsam feiern und Traditionen erleben

Am 18. September 2026 fand in unserer Kindertagesstätte „Zwergenland“ das diesjährige Herbstfest statt. Nachdem uns das Wetter in den vergangenen Jahren nicht immer wohlgesonnen war, konnten sich die Kinder und ihre Familien in diesem Jahr über einen schönen Herbsttag freuen. Zahlreiche Familien folgten der Einladung und sorgten für eine fröhliche und lebendige Atmosphäre.
Zum Auftakt gestalteten die Krippen- und Kindergartenkinder gemeinsam ein kleines Programm. Mit Liedern und Fingerspielen stimmten sie ihre Familien und Gäste auf den gemeinsamen Nachmittag ein. Anschließend warteten verschiedene Mitmachangebote auf die Kinder: Beim Kinderschminken, Kartoffeldruck, Stiefelweitwerfen, Schubkarrenrennen und Hobby-Horsing konnten sie kreativ werden, sich bewegen und Neues ausprobieren.
Ein besonderer Höhepunkt war das Lagerfeuer am Tipi. Hier bereiteten die Kinder gemeinsam Stockbrot über dem Feuer zu. Bei Kaffee und Kuchen sowie Hotdogs war auch für das leibliche Wohl gesorgt und es blieb Zeit für Gespräche und ein gemütliches Beisammensein.
Dank der großen Beteiligung der Familien und der vielen gemeinsamen Aktivitäten wurde das Herbstfest zu einem schönen Erlebnis für Kinder, Eltern und pädagogische Fachkräfte.
Auch am darauffolgenden Sonntag stand das gemeinsame Erleben von Traditionen im Mittelpunkt. Einige Kinder nahmen in sorbischer Tracht am Erntedankgottesdienst in der Kirche teil. Damit wurde die sorbische Tradition und Kultur, die auch im Alltag unserer Kindertagesstätte ihren festen Platz hat, sichtbar und gemeinsam gelebt.
Im Anschluss gestalteten die Kinder noch einen Gottesdienst für die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheims mit. So konnten sie die Erntedanktradition mit der älteren Generation teilen.

Großes Krabbeln bei den Kleinsten

Jeden ersten Mittwoch im Monat wird es in der Kita „Zwergenland“ der CSB gGmbH wuselig: Junge Eltern treffen sich mit ihren Kleinsten zur Krabbelstunde im Raum der Zwergengruppe.
Begleitet von einer Erzieherin unserer Einrichtung können Eltern und Kinder erste Einblicke in die Räumlichkeiten, Spielmöglichkeiten und den Alltag der Krippenkinder gewinnen. Beim gemeinsamen Spielen und Entdecken entstehen ganz nebenbei erste Kontakte zu anderen Kindern und Erzieherinnen. Auch für Fragen rund um den Krippenstart, die Vorbereitung auf die Kita-Zeit und die Eingewöhnung ist ausreichend Zeit.
Die Krabbelstunde bietet Familien die Möglichkeit, schon vor dem eigentlichen Kita-Start vertraute Gesichter kennenzulernen, die neue Umgebung zu entdecken und erste positive Erfahrungen zu sammeln. So möchten wir Kindern und Eltern den Übergang in die Krippe erleichtern und Vertrauen aufbauen.
Denn jedes Kind ist anders – und genauso individuell darf auch die Eingewöhnung sein. Gemeinsam mit Mama oder Papa können die Kleinen zunächst in Ruhe ankommen und die neue Umgebung erkunden. Erst wenn sich das Kind sicher fühlt, beginnt schrittweise die erste elternfreie Zeit.
Wir freuen uns auf viele kleine Krabbler und ihre großen Begleiter!

Yakari-Fest zur Einweihung unseres Tipis

Im August 2023 beteiligte sich die Kindertagesstätte „Zwergenland“ mit der Projektidee „Garten der Bewegung – Leben mit allen Sinnen“ am OHTL-Wettbewerb „Entwicklung regionaler Bildungsprojekte“. Die Idee überzeugte die Jury und wurde mit einem Preisgeld von 1.000 Euro ausgezeichnet.
Mit dem Preisgeld konnten zunächst Hochbeete angeschafft, befüllt und bepflanzt werden. Sie sind heute fester Bestandteil des Kita-Alltags und bieten den Kindern vielfältige Möglichkeiten, den Weg vom Pflanzen über die Pflege bis hin zur Ernte und Verarbeitung selbst zu erleben. Erdbeeren, Gurken, Kartoffeln oder Kürbisse – hier wird mit allen Sinnen gelernt.
Ein Wunsch blieb jedoch zunächst offen: Ein Tipi als wetterunabhängiger Rückzugs- und Lernort. Dank der Unterstützung des Kaolinwerks Caminau, das die Zeltstangen zur Verfügung stellte, sowie des engagierten Elternrates konnte dieser Wunsch in diesem Sommer endlich verwirklicht werden.
Am 8. Juli 2026 wurde das neue Tipi mit einem fröhlichen Yakari-Fest feierlich eingeweiht. Trommeln und Bongos sorgten für die passende Stimmung, bevor das Zelt offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde.
Zu den Gästen gehörten Bürgermeister Swen Nowotny, der die Kita seinerzeit auf den OHTL-Wettbewerb aufmerksam gemacht hatte, sowie die Bereichsleiterin Kindertagesstätten der CSB gGmbH, Laura Koblitz. Gemeinsam mit Yakari durchschnitten sie unter dem Applaus der Kinder und Gäste das Eröffnungsband.
Die Freude über das neue Tipi war groß – und schon in den Sommerferien wurde es von den Kindern mit Begeisterung genutzt.

Kleine Fußballhelden ganz groß – Team Kolumbien erreicht starken 7. Platz

Am 13. Juni 2026 nahm unsere Kita an der Kita-Fußball-Weltmeisterschaft in Bautzen teil, welche von der EWB und der SV Post Germania Bautzen präsentiert wurde. Mit großer Vorfreude, viel Motivation und einer Portion Aufregung vertraten unsere kleinen Fußballerinnen und Fußballer die Nation „Kolumbien“.
In zahlreichen spannenden Spielen zeigten die Kinder großen Einsatz, Fairness und vor allem einen beeindruckenden Teamgeist. Mit viel Begeisterung kämpfte sich das Team durch das Turnier und wurde für seine Leistungen mit einem hervorragenden 7. Platz belohnt. Auf dieses Ergebnis können alle sehr stolz sein.
Doch nicht nur die Platzierung machte diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis. Die gemeinsame Freude am Fußball, das gegenseitige Anfeuern und die vielen schönen Momente auf und neben dem Spielfeld werden den Kindern noch lange in Erinnerung bleiben.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Eltern, die ihre Kinder unterstützt und ihnen die Teilnahme an diesem besonderen Ereignis ermöglicht haben.
Wir gratulieren unserem Team „Kolumbien“ zu seiner tollen Leistung und sind stolz auf jeden einzelnen Spieler und jede einzelne Spielerin.

Viel los im Mai!

Fußgängerpass für unsere Vorschüler

Am 20. Mai 2026 stand für unsere Vorschüler ein besonders wichtiger Termin auf dem Programm: der Fußgängerpass. Da die Kinder im Sommer eingeschult werden und künftig ihren Schulweg sicher bewältigen sollen, erhielten sie wertvolle Unterstützung von der Polizei.
Gemeinsam wurde der Schulweg abgegangen und an verschiedenen Verkehrssituationen geübt, wie man sich richtig verhält. Die Polizistin erklärte wichtige Straßenschilder und machte die Kinder auf mögliche Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam. Besonders wurde darauf geachtet, wie Straßen sicher überquert werden und worauf Fußgänger im Alltag achten müssen. Die Vorschüler hatten viel Freude dabei und konnten ihr Wissen, welches Sie in der Vorschule gelernt und geübt haben, direkt praktisch anwenden.

Traditionelles Maibaumwerfen in Commerau

Ein weiteres Highlight folgte am 30. Mai 2026 beim traditionellen Maibaumwerfen in Commerau. Für diesen besonderen Anlass trugen die Mädchen die evangelische Tracht und präsentierten gemeinsam mit den Jungen ein kleines, abwechslungsreiches Programm.
Mit fröhlichen Liedern und traditionellen Tänzen begeisterten die Kinder die zahlreichen Besucher. Mit viel Engagement und Freude zeigten sie, was sie in den vergangenen Wochen geübt hatten.
Ein herzliches Dankeschön gilt der Commerauer Jugend, die uns die Teilnahme an ihrem Programm ermöglicht hat. Wir haben uns sehr gefreut, Teil dieser schönen Tradition zu sein und einen Beitrag zum gelungenen Fest leisten zu dürfen.
Der Mai war somit ein ereignisreicher Monat voller schöner Erlebnisse, wichtiger Lernmomente und gelebter Traditionen, an die sich die Kinder sicherlich noch lange erinnern werden.

Frühlingsspaziergang 2026:

„Weißes Gold und Frühlingsgrün: Caminau erleben“

Unter diesem Motto unternahmen die Kinder der Spatzengruppe sowie Kinder aus der Schmetterlingsgruppe der Kita der CSB gGmbH „Zwergenland“ in Königswartha einen Frühlingsspaziergang nach Caminau.
Alle Kinder freuten sich schon sehr auf diesen Wandertag. Schließlich war es so weit und wir machten uns am Morgen des 22. April mit unserem Wanderrucksack auf den Weg. Mit dem Bus ging es bis zum Kaolinwerk in Caminau. Dort erwartete uns Herr Herzmann vom Kaolinwerk schon mit einer großartigen Überraschung. Ein alter russischer LKW, ein KRAZ mit Personenkabine (Mannschaftswagen) sollte uns durch den gesamten Tagebau fahren. Natürlich waren wir sofort bereit einzusteigen. Und dann ging es auch schon gleich los. Herr Herzmann erzählte uns unterwegs vom Kaolin, dass über ein 3,5 Km langes Förderband aus der Grube nach oben ins Werk transportiert wird. Er erzählte uns noch viel mehr, aber wir hatten nur Augen für die vielen Bagger und Dumper in der Grube. Auf der holprigen Fahrt durch den Tagebau entdeckten wir noch andere Maschinen, den Schaufelradbagger und die Planierraupe.  
Am Aussichtspunkt des Tagebaues beindruckte uns die unglaubliche Größe und Weite der Grube und wir waren überrascht, dass auch viele seltene Vogelarten wie der Seeadler, der Wiedehopf und der Bienenfresser in unmittelbarer Nähe des Tagebaus nisten. Noch mehr staunten wir, dass sogar ein Wolfsrüde regelmäßig durch den Tagebau streift und seine Spuren hinterlässt. Herr Herzmann und sein Kollege setzten uns nach der Tour an der Burgruine im Totholzpark ab, wo wir endlich die leckeren Sachen aus unseren Rucksäcken naschen durften.
Gut gestärkt wanderten wir dann durch das Biotop, den „Totholzpark“, entlang herrlicher Bäume mit ihren ersten grünen Blättern, entlang vieler Pflanzen und Gräser, die ebenfalls im zarten Frühlingsgrün am Wegesrand wuchsen. Als wir das Biotop und den Wald hinter uns ließen, kam uns schon die Mama von Felix mit dem vorbereiteten Mittagspicknick entgegen. Leckere Brötchen mit Würstchen und Ketchup waren schnell verputzt, so dass wir noch genügend Zeit hatten unsere Zaungäste zu füttern und zu streicheln – braune Biorinder. Der Rückweg zur Kita führte uns noch durch unseren Kitawald, wo wir noch ein wenig spielen und herumtollen konnten. Geschafft, aber trotzdem nicht müde kamen wir in der Kita an und freuten uns über den wunderschönen Wandertag und, dass wir keinen Mittagsschlaf machen brauchten.
Wir bedanken uns recht herzlich bei den Mitarbeitern des Kaolinwerkes für die interessante Tour, bei der wir beeindruckende Einblicke in den Tagebau erleben durften!
Ein großes Dankeschön gilt auch Frau Fleischer für die Organisation des leckeren Mittagsimbisses!
Die Kinder und Erzieherinnen der Spatzen – und Schmetterlingsgruppe

 

Spannendes Finale der Kita-Olympiade

Am 15. April 2026 war es so weit: Es ging zum großen Finale der Kreis-Kita-Olympiade! Mit viel Freude, Ehrgeiz und Teamgeist startete unsere Mannschaft in den Tag. Nach einer gemeinsamen Dehnungs- und Aufwärmrunde starteten die Kinder hochmotiviert in den Wettkampf.
Insgesamt mussten die Teilnehmer zehn verschiedene Stationen absolvieren. Dabei waren Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Konzentration gefragt. Die jungen Sportlerinnen und Sportler meisterten die Herausforderungen und zeigten dabei einen starken Zusammenhalt.
Vor der abschließenden Staffel konnten sich die Kinder noch eine kurze Erholungspause gönnen. Anschließend wurde es ernst: Der Pfiff des Startsignals ertönte und die letzte Aufgabe begann. Schnell waren die Kinder unterwegs und gaben noch einmal ihr Bestes.
Wie im Flug verging die Zeit, bis schließlich die Siegerehrung bevorstand. Die Spannung war groß, als die Platzierungen bekannt gegeben wurden. Am Ende durfte sich die Kita „Zwergenland“ aus Königswartha über einen hervorragenden 2. Platz freuen.
Die Freude bei den Kindern, Erzieherinnen und Erziehern war riesig. Mit ihrer tollen Leistung bewiesen die jungen Teilnehmer, dass Teamgeist, Bewegung und Spaß am Sport eine erfolgreiche Kombination sind. Der zweite Platz ist ein großartiger Erfolg und wird allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben.

Sorbischer Familiennachmittag in unserer Kita
Serbske swójbne popołdnjo w našej pěstowarni

In unserer Region ist es ein lebendiger Brauch, zur Osterzeit bunte Eier zu gestalten. Diesem schönen Stück Tradition widmete sich kürzlich ein besonderer Familiennachmittag in der Kita „Zwergenland“.
Gemeinsam hatten Eltern und Kinder die Gelegenheit, sorbische Ostereier in der traditionellen Wachstechnik zu verzieren. Mit viel Geduld, Kreativität und Freude entstanden dabei zahlreiche kunstvolle Unikate. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch den Familienverein Radibor sowie Zari.
Ein besonderer Dank gilt Diana Möhn, Projektmitarbeiterin – Sorbischer experiMINT campus Radibor von der Elterninitiative Radibor e.V., sowie Raphaela Lehmann, Motivatorin für die sorbische Sprache des Projektes Zari in den Regionen rund um Großdubrau, Radibor, Königswartha, Neschwitz, Puschwitz und Göda. Durch ihre anschaulichen Erklärungen erhielten die Gäste wertvolle Einblicke in die Entstehung und Bedeutung der sorbischen Ostertraditionen. Sie vermittelten die Symbolik der kunstvollen Muster, erklärten unteranderem die Bedeutung der Pateneier und stellten auch die Verbindung zur sorbischen Sprache her.
Sowohl die Kinder als auch die Eltern hatten sichtlich große Freude an diesem gemeinsamen Erlebnis. Der Nachmittag wurde von allen Beteiligten als gelungen und bereichernd empfunden.
Die Kita Zwergenland bedankt sich herzlich bei allen, die mit viel Engagement diese Veranstaltung unterstützten. Die anwesenden Eltern äußerten bereits den Wunsch, im nächsten Jahr wieder teilzunehmen und dieses besondere Angebot erneut zu nutzen. Vielleicht kann dieser gelungene Familiennachmittag so zu einer schönen, festen Tradition werden.

W našim regionje je žiwy nałožk, k jutrownemu časej  jejka debić. Tutej rjanej tradiciji wěnowaše so swójbne popołdnjo w pěstowarni „Kraj palčikow“, kiž je w nošerstwje CSB.
Zhromadnje mějachu starši a dźěći składnosć, serbske jutrowne jejka debić. Z wjele sćerpliwosću, kreatiwitu a wjeselom nastachu při tym mnohe wuměłske unikaty.
Wosebity dźak słuša Dianje Mejnowej, projektowej sobudźěłaćerce – Serbski eksperiMINT campus Radwor, kaž tež Rafaeli Wićazowje, rěčnej motiwatorce projekta Zari, ki1z skutkuje mjez druhim w Rakecach. Přez swoje nazorne wujasnjenja dóstachu hosćo mnohe dohlady k nastaću a wuznamje serbskich jutrownych tradicijow. Nimo toho posrědkowachu symboliku wuměłskich mustrow na jejkach, rozłožichu wuznam kmótřiskich jejkow a wjazachu zwisk k serbskej rěči.
Dźěći kaž tež starši mějachu widźomnje wulke wjeselo na tutym zhromadnym dožiwjenju. Popołdnjo bu wot wšitkich wobdźělenych jako poradźene a wobohaćace začuwane.
Pěstowarnja palčikow podźakuje so wšitkim podpěracym za jich angažement.
Přitomni starši zwuraznichu hižo nětko přeće, so klětu zaso wobdźělić a tónle wosebity poskitk znowa wužiwać. Snano móže so tute poradźene swójbne popołdnjo tak z rjanej, krutej tradiciju stać.

Erzieherteam der Kita "Zwergenland" Königswartha
Kubłarski team Rakečan palčikow

„Wenn die Frühlingsonne lacht, haben sich die Zwerge aufgemacht“

Am 5. März hieß es für die Jüngsten unserer Kita: Raus in die Natur! Die Zwergengruppe machte sich – bestens ausgerüstet mit Picknick, Sonnenschein und guter Laune – in ihren Sechssitzern auf den Weg in den Wald.
Dort angekommen wurde erst einmal eine kleine Pause eingelegt. Mit leckerem Salzgebäck stärkten sich alle, bevor es auf Entdeckungstour ging. Der Wald bot jede Menge spannende neue Eindrücke: über den weichen Waldboden laufen, Stöcke sammeln und mit Naturmaterialien spielen und experimentieren – für die Kinder ein echtes Abenteuer.
Viel zu schnell verging die Zeit, und schon ging es wieder zurück. Auf dem Heimweg warteten noch weitere Frühlingsüberraschungen: In den Gärten entdeckten wir Schneeglöckchen, Krokusse, Narzissen und sogar schon die ersten bunt geschmückten Ostersträucher.
Ein rundum gelungener Ausflug, den wir ganz bestimmt bald wiederholen werden!
Die Kinder und Erzieherinnen der Zwergengruppe  

Kinder der Mjetelčki-Gruppe besuchen Kirche in Königswartha zum Aschermittwoch

Anlässlich des Aschermittwochs besuchten die Kinder der Mjetelčki-Gruppe die evangelische Kirche in Königswartha. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg, um diesen besonderen Tag im Kirchenjahr bewusst zu erleben und zu gestalten.
In der Kirche hielten die Kinder eine kleine, feierliche Andacht. Mit Liedern, Gebeten und stillen Momenten stimmten sie sich auf die beginnende Fastenzeit ein. Im Mittelpunkt stand dabei eine Botschaft, die den Kindern auf einfühlsame Weise mitgegeben wurde: „Es ist immer jemand bei dir, der dich kennt und liebt. Du bist immer beschützt.“
Im Anschluss an die Andacht erhielten die Mädchen und Jungen, die es selber gern wollten, das traditionelle Aschekreuz auf die Stirn. Dieses Zeichen wurde ihnen mit eben diesen tröstenden Worten zugesprochen. Für viele Kinder war es ein besonderer Moment, der Gemeinschaft, Glauben und Geborgenheit spürbar machte.
Der Aschermittwoch markiert im christlichen Kalender den Beginn der 40-tägigen Fastenzeit vor Ostern. Er lädt dazu ein, innezuhalten, über das eigene Leben nachzudenken und sich neu auf das Wesentliche zu besinnen. Das Aschekreuz, das aus verbrannten Palmzweigen des Vorjahres gewonnen wird, ist ein Zeichen der Vergänglichkeit, aber auch der Hoffnung und der Umkehr. Es erinnert daran, dass jeder Mensch wertvoll ist.
Für die Kinder der Mjetelčki-Gruppe war der Besuch in der Kirche ein eindrucksvoller Start in diese besondere Zeit – verbunden mit der stärkenden Gewissheit, nicht allein zu sein.

Fröhliches Zampern der Kita- und Hortkinder in Königswartha

Fröhliche "Zamperkinder"

Am 16. Februar 2026 war in Königswartha fröhliches Treiben angesagt: Die Kinder der Kindertagesstätte gingen traditionell zampern und sorgten mit bunten Kostümen, guter Laune und fröhlichen Faschingsliedern für viele strahlende Gesichter. Begleitet von ihren Erzieherinnen, Erziehern und Eltern zogen sie singend durch die Straßen und verbreiteten ausgelassene Stimmung.
Zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner von Königswartha öffneten bereitwillig ihre Türen und freuten sich über den farbenfrohen Besuch. Mit großer Herzlichkeit wurden die kleinen Närrinnen und Narren empfangen und reichlich mit Kamelle beschenkt. Auch Geldspenden wurden großzügig überreicht.
Für diese Unterstützung möchten sich die Kinder sowie das pädagogische Team herzlich bedanken. Die gesammelten Geldspenden kommen der Kindertagesstätte „Zwergenland“ zugute und werden für die Kindern verwendet.
Auch am Aschermittwoch, dem 18. Februar 2026, wurde eine langjährige Tradition fortgeführt. Zwei Feuerwehrmänner der FFW Königswartha sowie Kinder der Jugendfeuerwehr besuchten die Kita, um gemeinsam mit den Kindern die bunten Luftschlangen zu verbrennen. Nach dem Motto „Aus Altem wird Neues“ wird die entstandene Asche mit Erde vermischt und als Mutterboden weiterverwendet. Dieser findet bei zahlreichen Osterbasteleien der Kinder eine sinnvolle und kreative Verwendung.

Wir feierten Vogelhochzeit!

Am 6. Februar war es endlich so weit: In der Aula der Paulus-Schule in Königswartha wurde die Vogelhochzeit gefeiert. Eltern, Geschwister und Großeltern waren zahlreich gekommen, vor vollen Zuschauerplätzen führten die Mädchen und Jungen unserer Kita mit viel Freude ihr buntes Programm zur Vogelhochzeit auf.
In katholisch-sorbischer Tracht waren Lene Rolof und Luca Schulze das Brautpaar, in Königswarthaer evangelischer Tracht stellten Merle Mirtschin und Luca-Leano Roßmann das Brautpaar dar.  Hochzeitsbitter (braška) des katholischen Paares war Carlo Kuhnen,   das evangelische Paar begleitete Mattheo Heuser als Hochzeitsbitter.
Auch die jüngsten Kinder der Kita waren aktiv mit dabei, und am Ende des bunten Programmes gab es reichlich Applaus.

Vogelhochzeit einmal anders….

… erlebten die Vorschüler der Kindertagesstätte „Zwergenland“. Aber was für ein „Schlafsandschlamassel“ war denn da passiert?
Voller Neugier und mit viel Wissen zum Thema Vogelhochzeit ging es zu einer Theatervorstellung in die Lausitzhalle Hoyerswerda. Ein großer Theatersaal mit einer große Bühne wartete auf die Kinder. Aber was machen da plötzlich ein Igel, eine Maus, ein Affe, viele Grashüpfer und sogar das Sandmännchen auf der Bühne?
In diesem Jahr wurde den Kindern die Vogelhochzeit aus einer anderen Perspektive vorgestellt. Die Geschichte erzählte aus der Sicht des Igels Stachelchen, der normalerweise Winterschlaf hält aber unbedingt ein einziges Mal die Vogelhochzeit mit feiern möchte. So kam es, dass jemand den Schlafsand vom Sandmännchen heimlich vertauscht hat und nicht der Igel zum Winterschlaf gebracht wurde, sondern der Bräutigam.
Die Mädchen und Jungen lauschten gespannt der Geschichte, welche durch sehr gute musikalische Begleitung, Lichteffekte und authentische Kostüme begeisterte.
Aber wie ging die Geschichte nun aus? Der Rabe konnte nur durch Sonnenstrahlen erwachen. Da kam mit einem fliegenden Teppich das Äffchen aus dem Süden und brachte dem Brautpaar ein Geschenk mit. Das Geschenk war ein Rucksack voller Sonnenstrahlen. Der Bräutigam erwachte, die Hochzeit wurde gefeiert und Igel Stachelchen feierte fröhlich mit. Und zum Ende singen alle:

„Die Vogelhochzeit ist nun aus,
die Vögel fliegen all‘ nach Haus.
Fideralala…“

Die Erzieherinnen der Vorschüler und Vorschülerinnen der Kindertagesstätte Zwergenland

Wir sagen DANKE!

Ein ganz großes DANKESCHÖN sagen wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Netto-Marktes in Königswartha. Die Marktleiterin sowie ihre Mitarbeiterinnen denken immer an unsere Jüngsten im Ort, wenn es um Dinge geht, die eine Kita gut gebrauchen kann. So kommt es immer dazu, dass sich die Kita Non-Food Produkte aussuchen darf, die sonst wieder zurückgeschickt oder sogar weggeworfen werden. Ein besonderes Highlight war die große Kiste Eis! Diese hat für alle Kinder und sogar noch für die Erzieherinnen und Erzieher gereicht.
Deshalb ein aufrichtiges und herzliches DANKESCHÖN von der gesamten Kindertagesstätte Zwergenland in Königswartha.

Erntedankfest in der Kirche

Am 21. September 2025 feierte die Kirchengemeinde einen festlichen Erntedankgottesdienst. Die Kirche war liebevoll mit Feldfrüchten, Obst und bunten Herbstblumen geschmückt.
Die Kinder der Mjetelcki-Gruppe der Kita „Zwergenland“ in Königswartha begleiteten den Gottesdienst mit einem kleinen Programm, das daran erinnerte, dass eine reiche Ernte nicht selbstverständlich, sondern ein Geschenk Gottes ist.
Mit Stolz trugen die Mädchen und Jungen ihre sorbisch-evangelischen Trachten und schufen damit ein eindrucksvolles Bild, welches Tradition und Glauben auf besondere Weise miteinander verband.