St. Martinswoche im Koboldland

In der Woche vom 11. bis 15. November drehte sich bei den Kindern und Erziehern alles rund um den heiligen St. Martin. Begonnen hat unsere Woche mit der Geschichte, der die Kinder gespannt lauschten und auch schon die eine oder andere Frage rund um das Thema Teilen beantworten konnten. In den darauffolgenden Tagen lasen wir weitere Bücher rund um St. Martin, sangen gemeinsam die Lieder „St. Martin ritt´ durch Schnee und Wind“  und „Ein armer Mann“. Die Mittelgruppe bastelte eifrig Laternen und backte Martinsbrötchen und die Vor-Vorschulkinder und Vorschulkinder übten fleißig  die St. Martinsgeschichte ein, welche sie allen Koboldkindern am Freitag aufführte. Anschließend teilten die Kinder die Martinsbrötchen und alle ließen es sich gut schmecken.
Bereits am Donnerstagabend feierte schon ein Teil der Kinder das St. Martinsfest in der ev. Kirche in Königswartha. Auch hier lauschten wir der Geschichte, sangen Lieder, folgten dem heiligen St. Martin auf seinem Pferd bei einem gemütlichen Laternenumzug zur kath. Kirche, wo dann die Kinder aus Königswartha ihre Martinsbrötchen an einem wärmenden Feuer mit uns teilten.
Aber Teilen kann man noch viel mehr…
Als Kindergarten möchten wir uns auch in diesem Jahr wieder an der Tansania- Rucksack Aktion beteiligen. Dafür sammeln wir bis zum 2. Advent Geld für diese Aktion. Der blaue Schulrucksack, den wir von dem Geld kaufen werden, hat in Tansania den Stellenwert einer Zuckertüte. Ca. 4000 Schulanfänger/innen wollen im Januar 2020 in Tansania eingeschult werden. Wir wollen die Freude am Lernen unterstützen und einen gepackten Schulrucksack der Kirchgemeinde übergeben. Sicher werden uns auch in diesem Jahr unsere Eltern tatkräftig dabei unterstützen. Dafür schon einmal ein großes Dankeschön im Vorfeld

Unerwarteter Besuch im Koboldland

Am 4. November 2019 stand plötzlich Herbert Schnabel , langjähriger Mitarbeiter des Biossphärenreservates Oberlausitzer Heide und Teichlandschaft vor unserer Kita Tür. Da wir über viele Jahre eine sehr enge Zusammenarbeit gepflegt hatten, wollte er sich persönlich bei uns in seinen wohlverdienten Ruhestand verabschieden. Zur Erinnerung brachte er uns einen ,,Riesenfrosch“ für unser Freigelände mit. Natürlich bekam er ganz spontan das ,,Fröschelied“ von uns zu hören. Und der Frosch erhielt passenderweise den Namen: Herbert…
In den vergangenen Jahren besuchte uns Herr Schnabel immer in der Vogelhochzeitswoche mit präparierten Vögeln, um uns deren Lebensweise näher zu bringen. Noch können wir uns ein Kitajahr ohne Herrn Schnabel nicht wirklich vorstellen – Wir danken ihm an dieser Stelle recht herzlich für die interessanten, durch ihn geführten, sehr lehrreichen Frühlingsspaziergänge, die uns in lebhafter Erinnerung bleiben werden, und wünschen ihm für den neuen Lebensabschnitt alles Gute, beste Gesundheit und Gottes Segen.

Erntedankfest im „Koboldland“

Am 23. September, pünktlich zum Herbstanfang, begann die Erntewoche in der CSB-Kindertagesstätte „Koboldland“ in Steinitz. Viele bunt geschmückte und schön gefüllte Körbe mit Obst und Gemüse aus dem eigenem Garten brachten die Kinder am Montag mit in die Kita. In den darauffolgenden Tagen wurden die verschiedenen Obst- und Gemüsesorten sortiert, ertastet, gerochen und natürlich auch verkostet. Zuerst einmal alles roh und später entstanden ein köstlicher Erntedank-Gemüseeintopf, ein bunter Obstsalat und ein frischer Gemüsesalat. Zum Erntefest legten die Mädchen und Jungen mit ihren Erzieherinnen aus dem Obst und Gemüse ein großes, buntes Mandala und natürlich wurden die leckeren Sachen nach und nach auch immer wieder genascht…
Mit dem Erntedankgottesdienst am Sonntag fand die Erntewoche einen festlichen Abschluss, der zusammen mit den Kindern aus Königswartha gefeiert wurde. Dazu trafen sich alle mit dem Erntewagen, der wie schon in den vergangenen Jahren von Familie Miersch zur Verfügung gestellt wurde, vormittags an der CSB-Kindertagesstätte „Zwergenland“ in Königswartha. Gemeinsam ging es dann im Festzug, der von Pfarrer Robert Mahling angeführt wurde, zum Gottesdienst in die Kirche, welcher durch die Kinder und Erzieherinnen mit einem kleinen Programm eröffnet wurde.
Und auch in diesem Jahr staunten die Kinderaugen, als sie die festlich geschmückte Kirche betraten und vor dem Altar ihren Platz nahmen.
In der Erntewoche befassten sich die Kinder aus dem „Koboldland“ in Steinitz intensiv mit dem Thema Obst und Gemüse, tauschten sich darüber aus, wie wichtig diese Lebensmittel für sie sind. In der nächsten Woche wird das Thema  „Wie bleibe ich gesund und fit?“ weiter vertieft – die neue Woche beginnt auch gleich mit einem gemeinsamen „Herbstsportfest“.

Besuch im Puppentheater

Am 19. September 2019 fuhren die älteren Kinder aus unserer Einrichtung nach Bautzen ins Burgtheater. Schon die Fahrt dahin war ein Abenteuer, fuhren wir doch diesmal wieder mit dem eigens für uns bereitgestellten Bus. In der ,,großen, weiten Welt“ angekommen liefen wir noch ein ganzes Stück durch die schöne Stadt Bautzen. Im Burgtheater wurden wir bereits von den netten Mitarbeitern erwartet. Jeder durfte mit seiner eigenen Eintrittskarte in den Saal. Die Vorfreude wuchs noch einmal stark an und dann endlich ging es los! Wir sahen das Stück: ,,Rotkäppchen“ in einer recht lustigen Variante. Wie immer in diesem Theater mit minimalistischem, gut durchdachtem und liebevoll angefertigtem Bühnenbild und einem voller Inbrunst spielenden Puppenspieler war es wieder ein Erlebnis für Jung und Alt.

Das neue Kindergartenjahr konnte beginnen!

Sieben Kinder verabschiedeten wir in diesem Jahr in die Schule. Sie werden jetzt neue Freunde kennenlernen, Lesen, Schreiben, Rechnen lernen und neue Erfahrungen sammeln.
Mit dem 19. August war es dann soweit. Voller Vorfreude sahen unsere neuen Vorschulkinder diesem neuen, bedeutenden Tag entgegen. Nun sind sie die „Großen“ im „Koboldland“ Steinitz. Ebenfalls sieben Vorschulkinder bereiten sich in diesem Jahr gemeinsam mit Frau Lehmann auf die Schule vor. In gezielten Vorschulangeboten werden sie gefördert und wichtige Kompetenzen gestärkt, die sie in der Grundschule benötigen werden. Vervollständigt wird die ältere Gruppe durch unsere acht Vorvorschulkinder, welche stolz sind, ebenfalls ihre Zugehörigkeit in dieser Gruppe zu finden und viele neue Herausforderungen zu meistern. Aber auch in den anderen zwei Gruppen haben sich neue Gruppenkonstellationen ausgerichtet und alle Kinder sind nun dabei, sich in ihrer jeweiligen Gruppe einzufügen.  Altersentsprechend und situationsorientiert werden in allen drei Gruppen unserer Kita pädagogische Angebote gestaltet. Dabei legen wir auch in diesem Jahr großen Wert auf einen gesunden Start in den Kitaalltag und werden dementsprechend das Thema „Gesund in der Kita“ weiter ausbauen bzw. festigen.
Mit Spannung erwarten wir wieder viele Höhepunkte im Jahreskreis im neuen Kindergartenjahr die von den Erziehern gestaltet werden. So legen wir großen Wert auf Traditionen und Bräuche, wie das Erntedankfest, die Martinswoche, das Plätzchen backen mit den Eltern, die Adventszeit, die Vogelhochzeit, das Osterfest, das Zuckertüten- Sommerfest und nicht zu vergessen das Seniorengeburtstagssingen sowie die Gestaltung eines Programmes für die Seniorenweihnachtsfeiern.
Wir freuen uns auf ein gemeinsames und spannendes neues Kindergartenjahr!

Der Nachwuchs ist da…

Jedes Jahr aufs Neue wird der Ankunft „unserer Störche“ aus dem Süden entgegengefiebert! Sind sie dann endlich da, ist die Freude groß und wir warten gespannt auf den Nachwuchs. Dann führt uns der Weg regelmäßig dahin und wir beobachten das Heranwachsen der Jungtiere. Am 30. Juni 2019 durften die ältesten Kinder der CSB-KITA ,,Koboldland“ aus Steinitz live erleben, wie die Jungstörche beringt wurden. Mit einer hohen Drehleiter kamen die Männer vom Naturschutzbund bis ans Nest heran und holten die jungen Störche aus diesem. Vor lauter Schreck stellten sie sich tot…, Warum bekommen die Tiere einen Ring?“; ,,Geht es ihnen gut?“; ,,Tut das weh?“ waren meistgestellte Fragen der Kinder, welche durch die Mitarbeiter geduldig und kindgerecht erklärt wurden. Wir wissen jetzt, ein Ring ist der „Personalausweis“ eines jeden Storches. Nach dieser Aktion wurden natürlich alle Tiere ganz behutsam ins Nest zurückgesetzt und kurz darauf waren sie auch wieder ,,lebendig“. In den folgenden Tagen erlernten sie dann das Fliegen. Aus den Jungstörchen werden allmählich erwachsene Tiere.

Zuckertüten- / Sommerfest im Koboldland

Am Freitag, dem 28. Juni 2019 war es für unsere vier Vorschulkinder endlich so weit. Das lang ersehnte Zuckertüten-/ Sommerfest begann bei strahlendem Sonnenschein mit einer kleinen Stärkung bei Kaffee und Kuchen. Anschließend eröffnete Adrian, einer unserer Vorschüler, das Programm der Krippen-, Kindergarten- und Vorschulkinder. Es wurden Lieder gesungen, Tänze aufgeführt und Gedichte von unseren Vorvorschülern und Vorschülern Maxi-Maria, Adrian, Björn und Jan vorgetragen. Zum Ende des Programmes lauschte ein Jeder der Stimme von Frau Lehmann, welche für jeden Vorschüler noch ein spezielles Gedicht zusammengestellt hat, passend mit den Vorlieben, Stärken und Eigenheiten jedes Einzelnen. Und dann war der große Moment da, es wurden die Portfolios und die so lang gepflegten und umsorgten Zuckertüten ausgeteilt. Voller Freude und Stolz nahmen dies unsere baldigen Schulanfänger entgegen. Gab es doch im Vorfeld unseres Festes eine richtige „Zitterpartie“, weil die Zuckertüten anfangs gar nicht so richtig wachsen wollten. Wir wünschen unseren vier Vorschulkindern, Maxi- Maria, Björn, Jan und Adrian viel Erfolg und Spaß in der Schule.
Und dann konnte so richtig gefeiert werden. Was mit dem Zeltaufbau gemeinsam begann, zog sich durch den ganzen Nachmittag. Nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ hatten sich Eltern und Erzieher Höhepunkte für die Kinder überlegt und diese dann gemeinsam umgesetzt. So wurde wieder die von den Kindern heißgeliebte Hüpfburg auf absolute Sprungfestigkeit getestet, beim Glücksrad gab es tolle Preise zu gewinnen sowie an der Fotostation konnte man schöne Erinnerungsfotos mit seinen Freunden oder mit der Familie machen. Mit dem Knüpfen von Freundschaftsbändern kam auch die kreative Seite nicht zu kurz. Eltern und Kinder tanzten einen Luftballontanz und auch die Stärke konnte mittels Tauziehen gemessen werden. Natürlich durfte auch der „Bonselmann“ nicht fehlen. Rundum war wieder unser Zuckertüten- / Sommerfest eine gelungene Veranstaltung, welche wieder gezeigt hat: „Gemeinsam sind wir stark“ und durch die Hilfe Vieler kann man große Dinge schaffen!
An dieser Stelle möchten wir uns bei den Eltern bedanken, welche uns mit zahlreichen Kuchen, Törtchen, Schnittchen, Obstplatten und Getränken unterstützt haben sowie die Elternteile, welche die Abendverpflegung übernommen haben. So kam das leibliche Wohl nicht zu kurz. Vielen Dank.

„Tatü tata, die Feuerwehr war da!“

Am 3.Juni 2019 feierten wir nachträglich den Kindertag.
Traditionell dazu besuchte uns die Steinitzer und Hermsdorfer Feuerwehr mit verschiedenen Stationen; wie der Feuerlöschwand und dem Zielspritzen auf kleine und große Dosentürme. Somit  bereiteten sie unseren kleinen und großen „Kobolden“ einen schönen und erfrischenden Vormittag. Wer zwischendurch ein ruhiges Plätzchen suchte, fand es auf unserer Terrasse. Hier konnten die Kinder ihre eigene Pappfeuerwehr bunt gestalten.
Als Dankeschön an die freiwilligen Feuerwehrfrauen und –männer sangen wir gemeinsam unser Sommerlied.

Gemeinsam zum Ziel

Was passiert wenn Vati´s nach der Öffnungszeit in die Kita gehen? Sie setzen sich in den Bagger oder nehmen sich Schaufeln zur Hand und graben auch mal im Sandkasten… Genau das passierte an einem Wochenende im Mai in der Kindertagesstätte im Lohsaer Ortsteil Steinitz, die sich in Trägerschaft des Christlich-Sozialen Bildungswerkes Sachsen e.V. (CSB) befindet, mit dem Ziel, ein altes Klettergerät ab- und ein neues Spielgerät aufzubauen. Ganz eifrig wurden an dem Tag viele Mengen Fallschutzsand von einer Seite auf die andere verteilt. So kam man an die Fundamente des alten Gerätes heran und durch den Einsatz eines Traktors konnten sie herausgeholt werden. Das neue Spielgerät, welches durch Spendengelder (Zampern, Seniorengeburtstage, Weihnachtsfeiern, Oma- Opa-Tage etc.) finanziert wurde, benötigte auch neue Fundamente. Um dafür Löcher auf die einfachste Art auszuheben, kam Jens Gano von der auf dem Nachbargrundstück ansässigen Forstfirma Gano mit einem Bagger zu Hilfe. Den Beton für die Fundamente stellte Firma Schramm Naturstein in Hermsdorf bereit und so stand einem Aufbau am Samstagvormittag nichts mehr im Wege. Mit Wasserwaage, Rechen und Schubkarre trafen sich die Helfer und richteten den Spielplatz wieder top her.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön der Kinder, Erzieher und des Trägers der Kita, dem CSB, an alle Spendengeber, an die beteiligten Vati´s, an Carmen Preusche, die Firma Schramm Naturstein, die Firma Gano und an Jörg Gregor, welcher alle Fäden in der Hand hielt.
An diesem Beispiel sah man es einmal aufs Neue, wo sich viele Helfer einbringen, ist ein Erfolg garantiert! Ein gemeinsames Projekt nahm Gestalt an.
Nach der Sicherheitsprüfung des Klettersechsecks durch einen Sachverständigen, stand einer gebührenden Einweihung nichts mehr im Wege.

Das Wandern ist der Kinder Lust…

So starteten die Kinder der CSB-Kita „Koboldland“ aus Steinitz zum traditionellen Frühlingsspaziergang.
In unserer Kindertagesstätte möchten wir bei den Mädchen und Jungen eine positive Einstellung gegenüber der Natur entwickeln. Sie erleben diese während der Streifzüge in die Steinitzer Heide- und Teichlandschaft als Lebensraum verschiedener Tiere und Pflanzen.
Auch in diesem Jahr führte uns Herbert Schnabel, Ranger im Biossphärenreservat Oberlausitzer Heide-und Teichlandschaft, fachkundig. Gleich vor der Kita kamen die Fernrohre zum Einsatz und wir konnten einen Rotmilan und Wildgänse beobachten. Auf dem Weg in Richtung Rodelberg erfuhren wir noch viel über den Sauerampfer, den Reiherschnabel und verschiedene Käfer.
Im Wald angekommen entdeckten wir die Überreste eines Sperberfrühstücks, einen Dachsbau, den Schädel eines Fuchses und eine Kiefer mit vielen Buntspechthöhlen. Diese Bäume dienen auch als „Hochhäuser“ für Stare und Kleiber und aus dem untersten Loch hörten wir das Zwitschern kleiner Buntspechte.
Auch die Krippenkinder machten sich auf den Weg in Richtung Kolbitz, um den Frühling zu entdecken und erfuhren ihn mit allen Sinnen – durch das Riechen des Flieders, das Fühlen verschiedener Blumen oder das Beobachten und Belauschen der Bienen bei ihrer Arbeit. Nach dem Picknick konnten sich alle gestärkt auf den Rückweg machen.

Wieder in der Kita angekommen bedankten wir uns recht herzlich bei Herrn Schnabel für seine zahlreichen Besuche in unserer Kita und das Wissen, welches er mit uns teilte und uns vermittelte. Zum Abschied überreichten die Kinder ihm eine kleine Mappe mit gemalten Bildern, einem selbst gestalteten Freundschaftsstein und ein paar Schnappschüssen der letzten Jahre. In diesem Sinne noch einmal vielen Dank an Herbert Schnabel und alle Eltern, welche uns an diesem schönen Vormittag begleiteten!
Im Vorfeld unseres Frühlingsspazierganges führte unsere Vorschulgruppe ein Wolfsprojekt durch. Hierzu bekamen sie Besuch von Stefan Kaasche, Wolfsexperte, Naturführer und Referent für das Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz. In dieser Zeit lernten sie viel über den Körperbau des Wolfes, seinen Jagdtrieb und sein „Familienleben“. Zur Veranschaulichung zeigte Herr Kaasche den Abdruck einer Wolfstatze, echtes Fell und einen Wolfsschädel. Viele Videos und Fotoaufnahmen sahen wir. Sogar eine Fotokamera brachte er mit. Einen Sender zum Verfolgen der Aufenthaltsorte dieser Tiere zeigte er ebenfalls. Wir erfuhren, dass Wölfe sehr soziale Tiere sind. Zusammen versuchten wir, auch wie Wölfe zu heulen. Das gelang schon recht gut! Natürlich sind es Wildtiere und sie dürfen nicht verharmlost werden, z.B. wenn sie Nutztiere reißen oder auffälliges Verhalten zeigen. Wie wir uns bei einer eventuellen Begegnung mit Wölfen verhalten sollen, erfuhren wir ebenfalls. Dieses zu wissen ist sehr wichtig! Vielleicht können wir später einmal gemeinsam mit ihm auf Spurensuche nach Wölfen gehen, viel Wissen darüber besitzen wir nun!

Ein aufregender April bei den Mädchen und Jungen der Krippengruppe…

Auch die Kleinsten der Kita Steinitz begrüßen den Frühling. Wir beobachten wie die Blumen und Bäume zu blühen anfangen und wie auch die Fliegen und Bienen durch die warme Frühlingssonne erwachen. Während dieser Zeit üben sich die Kinder in Fein- und Grobmotorik, indem sie Ostereier bemalen, Kresse aussähen und den Gruppenraum mit ihren gebastelten Werken ausschmücken. Auch neue Fingerspiele und Lieder begleiten uns durch den Alltag. So lernen sie Hoppel den Osterhasen kennen oder auch fünf Männlein die in den Wald gingen, um ihn zu suchen. Nun warten alle gespannt auf den Osterhasen…

Am 05. März hieß es in unsere Kita; Steinitz- Helau…

Mit dem Lied Rucki-Zucki haben wir den Tag zünftig begonnen und auf dem „Laufsteg“ konnten alle ihr Kostüm präsentieren. Es wurde kräftig gefeiert, getanzt und gelacht. Mit dem Aschermittwoch war dann die närrische Zeit vorbei. Gemeinsam haben wir unsere Zimmer abgeschmückt. Die Luftschlangen und das Konfetti wurden mit Unterstützung der Feuerwehr verbrannt. Mit dessen Asche vermischten wir die Erde und säten Kresse aus. Nun wollen wir erleben, wie aus Vergangenem, etwas Neues entsteht.

Mit dem Aschermittwoch beginnt auch die Fastenzeit.

Ganz bewusst haben wir uns auch in diesem Jahr dazu entschlossen, gemeinsam in der Kita zu fasten. Natürlich wollen wir das gesunde Frühstück am Morgen beibehalten, um in den Tag zu starten. Des Weiteren möchten wir in der Fastenzeit nicht nur den Verzicht in den Vordergrund stellen, sondern wir möchten auf einen sinnvollen Umgang mit den Gaben Gottes und der Schöpfung hinweisen und den Kindern aufzeigen, wie wir verantwortungsvoll mit ihnen umgehen und unser Leben gestalten können. 40 Tage, das ist für Kinder eine nicht vorstellbare Zeitspanne. Der Fastenkalender ist unsere Möglichkeit, sie anschaulich zu machen. Für jeden Wochentag gibt es ein lilafarbenes Quadrat, für jeden Sonntag ein weißes, denn die Sonntage sind keine Fastentage. In den Fastenkalender notieren wir, womit wir unseren Kita Tag  gefüllt haben.

In dieser besonderen Zeit  möchten wir uns auf das Osterfest vorbereiten. In jeder Gruppe wird das Thema „Vorbereitung auf Ostern“ aufgegriffen. So begleitet uns in der mittleren Gruppe das Schaf Rica auf den Weg zu Ostern. In der großen Gruppe befassen sich die Kinder auf dem Weg in Richtung Ostern mit den Symbolen:
Wüste, Berg, Baum, Stein, Licht, Palmsonntag

Auf Isegrims Spuren...

Am 8.März 2019 folgte Stefan Kaasche, Wolfsexperte, Naturführer und Referent für das Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz unserer Einladung und besuchte die große Gruppe. Wir hatten den Wunsch, viel Wissen über die Wölfe zu erlangen. Schon lange vorher fieberten wir diesem Tag entgegen! Als erstes zeigte uns Herr Kaasche den Abdruck einer Wolfstatze. Wir lernten, dass ein Wolf eigentlich auf Zehen läuft und durften unsere Hand in den Gipsabdruck legen. Sie war kleiner als die Tatze. Ein echtes Fell betrachteten wir ebenfalls. Oft werden Wölfe mit Wildhunden verwechselt. Zur Veranschaulichung betrachteten wir die Schädel von Wolf und Wildschwein. Anhand des Wolfsschädels zeigte Herr Kaasche uns, wie ein Wolf seine Beute packt und wir lernten, dass er besonders kranke und schwache Wildtiere jagt und dabei den,,Kehlbiss“ anwendet. Wir hörten aber auch, dass sich andere Tiere verteidigen können. Das Wildschwein mit seinen gefährlichen Hauern, die Hirsche und Rehe mit ihren Geweihen als Waffen. Viele Videos und Fotoaufnahmen sahen wir. Sogar eine Fotokamera brachte Herr Kaasche mit. Mit einer solchen werden oft auch nachts Aufnahmen gemacht. Einen Sender zum Verfolgen der Aufenthaltsorte dieser Tiere zeigte er uns ebenfalls. So konnte z.B. festgestellt werden, dass ein Wolf innerhalb weniger Tage von Deutschland bis nach Russland lief! Das Wölfe sehr soziale Tiere sind, konnten wir an einem Video über eine Wolfsfamilie sehen .Dabei lernten wir, auch Wölfe können bellen. Und überhaupt stammen die Hunde von den Wölfen ab. Aber auch wir versuchten wie die Wölfe zu heulen… Das gelang uns schon ziemlich gut! Natürlich dürfen diese Tiere nicht verharmlost werden. Besonders, wenn sie Nutztiere reißen oder auffälliges Verhalten zeigen. Wie wir uns bei einer eventuellen Begegnung mit Wölfen verhalten sollen, lehrte uns Herr Kaasche natürlich ebenfalls. Das zu wissen ist nämlich sehr wichtig! In der nächsten Zeit wollen wir uns noch weiter mit diesem spannenden Thema beschäftigen, um vielleicht später einmal gemeinsam mit Herrn Kaasche auf Spurensuche nach Wölfen zu gehen…

„Schneeflöckchen, Weißröckchen …“

Endlich hielt auch „König Winter“ Einzug in unser „Koboldland“. Ausgiebig wurde der Schnee mit allen Sinnen genossen; sei es durch eine Kostprobe, durch das Zaubern von Schneeengeln oder das Rodeln in unserem Kita-Garten.
Ein weiteres Highlight bescherte uns Astrid Kuhn von der Familienbildungsstätte Bischofswerda mit drei verschieden durchgeführten Familiennachmittagen. „Frau Holle“, „Wohlfühlnachmittag“ und „Zauberer Farbenfroh“ waren die Themen, welche von Eltern und Kindern in großer Zahl wohlwollend angenommen wurden. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle an Frau Kuhn.
Am 13. Februar 2019 war es dann soweit. Zünftig, bunt gekleidet und mit lautem Gesang trieben wir auf unserer Zampertour durch Steinitz den Winter aus dem Land und hoffen nun auf ein baldiges Frühlingserwachen. Auch an dieser Stelle, ein herzliches Dankeschön für alle Zampergaben an die Steinitzer Bewohner.

„Wir begrüßen -König Winter-“

mit bewusstem Erleben von winterlichen Naturerlebnissen.  Schon als die ersten Schneeflocken fielen, hielt es uns nicht mehr im Zimmer. So oft wie möglich genießen wir die Zeit im Garten zum „Schneeschieben“, für eine Schneeballschlacht und sogar der erste Schneemann ist entstanden. Selbst wenn nicht der von den Kindern so lang erwartete Schnee liegt,  können wir den Winter mit seinen Besonderheiten sehr gut beobachten und mit allen Sinnen genießen. Wenn der eisig kalte Wind durch unseren Garten zieht und immer wieder einzelne kleine und große Schneeflocken mit sich bringt, ist es selbst vom Zimmer aus sehr schön anzusehen. Nichts desto trotz zieht es uns auch bei diesem Wetter nach draußen.
In Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit fertigten wir aus verschiedenen Körnern und Kokosfett Futter für die Vögel an. Damit befüllen wir nun regelmäßig unsere Vogelhäuser und können unsere kleinen gefiederten Freunde beim Pickern der Körner beobachten. Als Dank dafür werden sich diese sicherlich am Tag der Vogelhochzeit bei uns bedanken, so besagt es zumindest der Brauch…
Die Rollen für die Vogelhochzeit, welche wir am 25. Januar feiern werden,  sind schon verteilt und können nun fleißig geprobt werden. Und so klingt es jetzt täglich aus unserer Kita „Ein Vogel wollte Hochzeit feiern“.

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