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Christlich-Soziales Bildungswerk
Sachsen e.V.

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Die verschwundenen Zuckertüten…

Unsere sieben Vorschulkinder fieberten aufgeregt dem Tag ihrer Verabschiedung entgegen. Da die ausgesäten Zuckertüten in diesem Jahr nur langsam wuchsen, war es besonders spannend zu erfahren, ob sie es noch schaffen würden, eine entsprechende Größe zu erreichen. Doch am besagten Tag waren sie gänzlich verschwunden. Mit ihnen unser Märchenkoffer und die Portfolios. Zurück blieben die Schatztruhe und ein Brief vom KITA-Kobold. Er wollte sie sich näher betrachten… Natürlich war die Aufregung sehr groß als wir im Brief lasen, dass wir die leeren Tüten suchen können. So etwas aber auch! Zum Glück wollte er uns kleine Hinweise geben…Nach einem gemeinsamen, von den Muttis vorbereiteten Frühstück, machten wir uns sofort auf die Suche. Gleich vor unserer Tür fanden wir den ersten Hinweis in welche Richtung wir uns begeben sollten. Unterwegs erkundigten wir uns bei einigen Einwohnern, ob sie nicht zufällig einem kleinen Kobold begegnet sind. Und siehe da, Frau Bartuschk hatte ihn doch tatsächlich vorbeihuschen gesehen… Unser Weg führte uns in Richtung ,,Zauberbaum“. Dort waren wir in der letzten Zeit sehr oft, in seinem hohlen, dicken Stamm fanden wir nämlich immer ein Märchen. Aber irgendetwas war diesmal anders… Und da sahen wir ihn! Unseren Märchenkoffer! Nachdem wir ihn mühsam aus dem Baumstamm zogen und merkten, wie schwer er war, wollten wir ihn natürlich unbedingt öffnen. Alle waren sehr neugierig. Zuerst fanden wir wieder eine Koboldpost und dann kamen sie zum Vorschein, unsere Zuckertüten! Unversehrt und gefüllt!!! An jeder hing ein Gedicht über ihren zukünftigen Besitzer. Das war eine Freude! Doch von unseren Portfolios fehlte leider noch immer jede Spur. Nach dem Mittagessen und einem verkürzten Mittagsschläfchen machten wir Vorschulkinder uns auf den Weg zur Kinder-und Jugendfarm in Hoyerswerda. Dort verlebten wir einen kurzweiligen Nachmittag mit Töpfern, Reiten, Tiere füttern, Spaß und Spiel. Frau Lehmann fand im Picknickrucksack noch einen 3. Brief vom neugierigen  KITA-Kobold. In diesem stand geschrieben, dass er unsere Portfolios angeschaut hat und wir sie am Ende des Tages bekommen werden. Da waren wir ja erst einmal beruhigt und uns fiel ein Stein vom Herzen. Im Kindergarten zurück aßen wir gemeinsam mit unseren Erzieherinnen lecker Abendbrot. Anschließend hatten sie noch eine Überraschung für uns parat. Eine Kinovorstellung mit einem gaaaanz alten Vorführgerät aus der Kindergartenzeit unserer Eltern und Großeltern… Das war echt toll! Wir sahen das Märchen ,,Vom Fischer und seiner Frau“. Und danach war dieser aufregende Tag immer noch nicht zu Ende. Unsere Eltern warteten nämlich bei Hanskes auf dem Hof und gemeinsam ließen wir unseren Abschiedstag ausklingen. Natürlich hatten wir alle sehr viel zu erzählen. Sicherlich träumte in dieser Nacht der Eine oder Andere vom Kobold, den Zuckertüten oder, oder, oder…Die letzten Tage im Kindergarten werden wir noch so richtig genießen, bevor dann das Abenteuer Schule beginnt!

Hurra – wir dürfen endlich wieder in den Kindergarten!

Seit dem 18. Mai 2020 können wieder alle Kinder die CSB-Kindetagesstätte in Steinitz besuchen. Momentan im eingeschränkten Regelbetrieb, das bedeutet, es gibt strenge Auflagen, denen alle Folge leisten. So werden zum Beispiel die Mädchen und Jungen aktuell in zwei festen Gruppen mit ebenso festen Erzieherinnen betreut. Das war am Anfang für die Kinder nicht leicht zu verstehen, schließlich wollten sie ja auch gerne mit den Kindern aus der anderen Gruppe spielen. Liebevoll und immer wieder aufs Neue wurde erklärt, warum auch wir in der Kita Abstand halten müssen. Das Gesundbleiben aller steht an erster Stelle und so wurden bzw. werden die besonderen Hygieneregeln immer wieder aufgefrischt. Und die Kinder machen das richtig toll!
Auch für die Eltern stellt diese Zeit eine neue Herausforderung dar. An dieser Stelle ein herzlicher Dank für das Verständnis und das „Mitziehen“. Wir machen das Beste aus der Situation und den Möglichkeiten und unser Blick geht mit Optimismus nach vorn.
Für die Kinder ist „das Neue“ nun fast schon zur Normalität im Kitaalltag geworden. Alles wurde von ihnen erkundet, angenommen und akzeptiert.
Der Kindertag konnte aber auch in diesem Jahr gefeiert werden. Wenn auch anders als gewohnt, wurde dieser in den einzelnen Gruppen begangen. Bei herrlichem Kindertagswetter betätigten sich alle sportlich. An aufgebauten Stationen konnten sie ihre Kräfte messen. Und da die Sonne es an diesem Tag sehr gut meinte, kam ein erfrischendes Eis Allen gerade recht.

Alle Vögel sind schon da…

…und das sicher auch bald bei uns im „Koboldland“.
Aus diesem Grund schlossen sich viele kleine Handwerker zusammen um zwei neue Nistkästen für unseren Garten zu bauen. Es wurde gebohrt, geschraubt und gehämmert und im Handumdrehen war die Arbeit erledigt. Nun mussten die Nistkästen nur noch aufgehangen werden und es dauert sicher nicht mehr lange, bis das erste Vogelpaar Einzug feiert.

Mit Aschermittwoch ist bei uns noch lange nichts vorbei,

...da geht es in der großen Gruppe unserer Einrichtung erst richtig los. Eine große Überraschung stand auf dem Tagesplan... Lange wurde er ersehnt, der Einzug in ihr eigenes Gruppenzimmer. Dieses wurde durch die Gemeinde Lohsa aufwändig saniert. So erhielt der Raum neuen Fußboden, Fenster und Heizung. Verbesserte Bedingungen schaffen die neue Decke mit den Raum sehr gut ausleuchtenden Lampen. Durch Unterstützung unseres Trägers, dem Christlich Sozialen Bildungswerk, wurde auch die Zwischenwand entfernt sowie die Decke abgehangen und mit den neuen Möbeln ist so aus zwei kleinen Räumen ein moderner, heller Gruppenraum entstanden, der den Sicherheitsvorschriften Stand hält. Spielen und Lernen gewinnen durch die guten Bedingungen an Qualität. Die Kinder und viele Eltern haben tüchtig gestaunt. Nun können sie wieder ihr eigenes Reich in Beschlag nehmen und sich richtig einleben. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Gemeinde Lohsa für die Sanierung.

Die närrische Zeit in unserer Kita

Auch die Kinder unserer Kita ließen es sich nicht nehmen, zünftig die Faschingszeit zu begehen. Schon am Rosenmontag hielt direkt vor unserem Haus der Faschingswagen der Steinitzer Jugend. Das war natürlich für unsere kleinen Narren und Närrinnen ein Highlight. Bei lauter Musik und schick verkleidet gab es von der Steinitzer Jugend für die Kinder leckere Kamelle. Da haben die Augen geleuchtet und der Ein oder Andere erzählte stolz, dass sie sich den Faschingsumzug in Wittichenau auf jeden Fall anschauen werden.
Am Faschingsdienstag war es aber auch bei uns im Kindergarten soweit. Hübsch verkleidet und toll geschminkt läuteten wir mit „Rucki, Zucki“ unsere Faschingsfete ein. Bei lustigen Faschingsspielen und viel Discomusik wurde ausgiebig der heiteren Zeit „gefrönt“ und es hielt Keinen auf dem Stuhl. Natürlich durfte auch ein Faschingsbuffet nicht fehlen und so haben sich alle nochmal die vielen süßen, leckeren Sachen schmecken lassen. Müde aber glücklich fielen die kleinen Narren und Närrinnen an diesem Tag auf ihre Matte. Einig waren sie sich alle: Fasching ist toll und muss gefeiert werden!“

Mit dem  Aschermittwoch ist die närrische Zeit vorbei und es beginnt die 40-tägige Fastenzeit. Wir wollen den Kindern vermitteln, dass aus altem Vergänglichem neues Leben entsteht. Daher wurden am Aschermittwoch mit Unterstützung der Hermsdorfer Feuerwehr die Luftschlangen verbrannt, welche in der Faschingszeit den Gruppenraum dekorierten. Die dabei entstandene Asche werden wir zusammen mit den Kindern mit Erde vermischen und darin Kresse säen, die wir in der Fastenzeit genießen wollen. Geplant ist, dass wir jeden Freitagvormittag gemeinsam eine biblische Geschichte vorbereiten. Wir erleben die Fastenzeit als Zeit der Besinnung und sprechen aber auch über alltägliche Dinge. Dabei möchten  wir den Kindern unter anderem vermitteln, im Kindergarten und zu Hause weniger zu streiten. Das Thema Dankbarkeit soll ebenso einen wichtigen Platz in dieser Zeit bekommen.

Ein besonderer Tag…

Es gibt Menschen, die haben immer ein offenes Ohr, ein großes Herz und sehr viel Geduld. Sie freuen sich, wenn man sie besucht, sie anruft oder einfach nur eine Karte schreibt. Es sind Menschen, die immer Schokolade im Haus haben und  die aus dem Wenigsten das Größte machen können. Es gibt Menschen, die sind für Einen da, wenn man sich einsam fühlt, krank ist und sie helfen Einem, wenn man mal nicht weiter weiß. Es gibt Tage, an denen muss man einfach an diese besonderen Personen denken und ihnen einen Dank aussprechen. Und genau so ein Tag war der Montag, der 27. Januar 2020 bei uns in Steinitz.
Die Kinder der CSB-Kindertagesstätte „Koboldland“ bedankten sich bei ihren Großeltern mit einem Vogelhochzeitsprogramm. Schon im Vorfeld gab es viel zu tun und so konnten sich die Eltern kreativ austoben und es entstanden sehr schöne und vor allem individuelle Kostüme. In der Kita wurden schon Wochen vorher fleißig Lieder und Gedichte über die gefiederten Freunde geübt. Die Vorfreude den Großeltern damit eine Freude zu bereiten, wuchs stetig. Am Montag war es dann soweit. Eingeladen haben wir in die Gaststätte der Familie Spieß in Steinitz. Bei den jüngsten Kindern angefangen bis hin zu unseren Vorschulkindern waren alle im Programm involviert und meisterten ihre Sache mit Bravour. Als Dank gab es einen kräftigen Applaus, glänzende Augen  und der Zylinder des Braschkas wurde mit Spendengaben sehr gut gefüllt. Den leckeren Kuchen, welchen uns die Muttis gebacken haben, ließen sich alle im Anschluss schmecken.
Einen Dank an dieser Stelle an alle, welche sich an unserem Oma- Opa Tag beteiligten, in Form des Gestaltens der Kostüme, des Kuchenbackens und Helfen vor Ort. Ein großer Dank an dieser Stelle an Familie Spieß. Ohne ihre Bereitschaft wäre ein Oma-Opa-Tag in diesem Rahmen nicht möglich gewesen.

Gleich zwei Tage später zog es uns wieder in den Ort. Bunt verkleidet zogen wir von Haus zu Haus und es öffneten sich wieder ganz viele Türen. Mit viel Gesang und Krawall brachten wir gute Laune und wünschten den Steinitzern viel Gesundheit. Unsere Zamperdosen wurden sehr gut gefüllt. Ein herzlicher Dank dafür!!!

Lasst uns froh und munter sein…

…und uns nun auf Weihnachten freuen. Nun endlich ist es soweit und 24 Türchen warten darauf geöffnet zu werden. Und natürlich steigt mit jedem Tag die Vorfreude bei Groß und Klein mehr auf das Weihnachtsfest.
Am Montag, dem 2. Dezember kamen alle Kinder der Kita „Koboldland“ im Flur zusammen, um gemeinsam die Adventszeit im Kindergarten mit dem Lied „Lasst uns froh und munter sein“ zu eröffnen. Natürlich darf ein Adventskalender da auch nicht fehlen. Neugierig schleichen die Kinder nun jeden Tag über den Gang und sind gespannt darauf, welche Gruppe diesmal ein Türchen öffnen darf.
In der Mittelgruppe und der Großen Gruppe gibt es zudem noch einen lebendigen Adventskalender. Jeden Tag hören die Kinder daraus eine kurze Geschichte, welche das Weihnachtswunder erzählt und Stück für Stück wächst dann an Fenster oder Tür ein Bild.
Am 5. Dezember roch es lecker in unserem „Koboldland“ und viele fleißige Hände waren damit beschäftigt, Teig auszurollen, Kekse auszustechen und diese zu verzieren. Vielen lieben Dank an die fleißigen Muttis und Omas, welche uns tatkräftig unterstützt haben. Sei es durch mitbringen von Teig, Ausstechformen und Deko oder um unseren kleinen Bäckern vor Ort zu helfen.
Viele Heimlichkeiten erwarten uns auch noch in den nächsten Tagen: am 06. Dezember schleicht der Nikolaus um das Haus, unsere lebendigen Adventskalender „wachsen“ weiter, am 16. Dezember besucht uns das Puppentheater und mal sehen, ob am 19. Dezember auch der Weihnachtsmann in unsere Kita kommt…
Mit der Aktion „WIR HELFEN ANDEREN“ beteiligt sich auch unsere Kita an der 14. Aktion des evangelisch- lutherischen Kirchbezirkes Bautzen- Kamenz. Diese beinhaltet, Rucksäcke mit einer Schul- Grundausstattung für Schulanfänger im Partnergebiet am Mount Meru in Tansania zu spenden. Dabei hilft unsere Einrichtung mit fünf Rucksäcken, die wir liebevoll in unseren drei Gruppen gepackt haben, den Kindern in Tansania einen Schulstart zu ermöglichen. Wir danken an dieser Stelle allen Eltern und Großeltern, welche unsere „ Spendenbüchse“ in unserer Kita gefüllt haben!
Auch Freude wollen die Kinder der Großen Gruppe  bei den Weihnachtsfeiern der Senioren und Seniorinnen in Steinitz sowie in Hermsdorf verbreiten. Dazu haben sie in Ihrem „Außenquartier“ ein schönes Weihnachtsprogramm einstudiert, welches sie zu den jeweiligen Feierlichkeiten zum Besten geben.  Stolz tragen sie ihre Gedichte und Lieder vor und bringen so die Augen der Rentner zum Strahlen…
Wir wünschen allen Familien ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, ein paar Tage Gemütlichkeit und Zeit zum Ausruhen und Kräfte sammeln und Muße, die Stunden miteinander freudig und entspannt zu genießen. Für das Jahr 2020 wünschen wir einen guten Start.

St. Martinswoche im Koboldland

In der Woche vom 11. bis 15. November drehte sich bei den Kindern und Erziehern alles rund um den heiligen St. Martin. Begonnen hat unsere Woche mit der Geschichte, der die Kinder gespannt lauschten und auch schon die eine oder andere Frage rund um das Thema Teilen beantworten konnten. In den darauffolgenden Tagen lasen wir weitere Bücher rund um St. Martin, sangen gemeinsam die Lieder „St. Martin ritt´ durch Schnee und Wind“  und „Ein armer Mann“. Die Mittelgruppe bastelte eifrig Laternen und backte Martinsbrötchen und die Vor-Vorschulkinder und Vorschulkinder übten fleißig  die St. Martinsgeschichte ein, welche sie allen Koboldkindern am Freitag aufführte. Anschließend teilten die Kinder die Martinsbrötchen und alle ließen es sich gut schmecken.
Bereits am Donnerstagabend feierte schon ein Teil der Kinder das St. Martinsfest in der ev. Kirche in Königswartha. Auch hier lauschten wir der Geschichte, sangen Lieder, folgten dem heiligen St. Martin auf seinem Pferd bei einem gemütlichen Laternenumzug zur kath. Kirche, wo dann die Kinder aus Königswartha ihre Martinsbrötchen an einem wärmenden Feuer mit uns teilten.
Aber Teilen kann man noch viel mehr…
Als Kindergarten möchten wir uns auch in diesem Jahr wieder an der Tansania- Rucksack Aktion beteiligen. Dafür sammeln wir bis zum 2. Advent Geld für diese Aktion. Der blaue Schulrucksack, den wir von dem Geld kaufen werden, hat in Tansania den Stellenwert einer Zuckertüte. Ca. 4000 Schulanfänger/innen wollen im Januar 2020 in Tansania eingeschult werden. Wir wollen die Freude am Lernen unterstützen und einen gepackten Schulrucksack der Kirchgemeinde übergeben. Sicher werden uns auch in diesem Jahr unsere Eltern tatkräftig dabei unterstützen. Dafür schon einmal ein großes Dankeschön im Vorfeld