Christlich-Soziales Bildungswerk
Sachsen e.V.

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Serbske dźěćace dnjowe přebywanišćo „Jan Skala - Barbojte kamuški“ Njebjelčicy
Sorbische Kindertagesstätte "Jan Skala - Bunte Steinchen" Nebelschütz

Lubi starši - Liebe Eltern,

wjeselimy so, Wam dźensa našu lětnu temu za pěstowarske lěto 2025 / 2026 předstajić:
„Bajki a baje – Pućowanje do fantastiskich swětow“

wir freuen uns, Ihnen heute unser Jahresthema für das Kita-Jahr 2025/2026 vorzustellen:
„Märchen und Sagen – Eine Reise in fantastische Welten

dale čitać - weiter lesen

Lětsa chcemy so zhromadnje z Wašimi dźěćimi do swěta bajkow a powěsćow zanurić. Tute powědančka přewodźeja ludźi přez lětstotki a njeskića jenož napjatosć a dyrdomdeje, ale tež drohotne wuknjenske a wuwićowe impulsy za dźěći.

Čehodla bajki a powěsće?

Bajki a powěsće spěchuja:
wuwiće rěče: přez bohaty słowoskład, wospjetowanja a wobrazliwy stil powědanja
fantaziju a kreatiwitu: přez fantastiske figury, magiske městna a njewšědne wobroty
posrědkowanje hódnotow: přez centralne temy kaž sprawnosć, zmužitosć, přećelstwo a pomocliwosć
kulturna wědu: přez stawiznički ze wšelakich krajow a časow

Što wočakuje Waše dźěćo?

W běhu lěta budźemy:
znate bajki a powěsće ze wšeho swěta zeznać
figury paslić, rólowe  a małe dźiwadłowe hry inscenować
bajkowe wuchodźowanja a temowe dny wuhotować
stawiznički powědać, spěwać a hudźić
ze wšelakimi materialijemi a technikami kreatiwnje dźěłać

Waše sobuskutkowanje:

Wjeselimy so přez Wašu podpěru a wobdźělenje!
Rady směće nam bajkowe knihi, předrasćenske kisty abo rekwizity přewostajić. Snano chceće tež sami raz bajku předčitać abo wo powěsći ze swojeje domizny powědać?

 

In diesem Jahr möchten wir gemeinsam mit Ihren Kindern in die Welt der Märchen und Sagen eintauchen. Diese Erzählungen begleiten Menschen seit Jahrhunderten und bieten nicht nur Spannung und Abenteuer, sondern auch wertvolle Lern- und Entwicklungsimpulse für Kinder.

Warum Märchen und Sagen?

Märchen und Sagen fördern:
Sprachentwicklung: durch den reichen Wortschatz, die Wiederholungen und den bildhaften Erzählstil
Phantasie und Kreativität: durch fantastische Figuren, magische Orte und ungewöhnliche Wendungen
Wertevermittlung: durch zentrale Themen wie Gerechtigkeit, Mut, Freundschaft und Hilfsbereitschaft
Kulturelles Wissen: durch Geschichten aus verschiedenen Ländern und Zeiten

Was erwartet Ihr Kind?

Im Laufe des Jahres werden wir:
bekannte Märchen und Sagen aus aller Welt kennenlernen
Figuren basteln, Rollenspiele machen und kleine Theaterstücke inszenieren
Märchenspaziergänge und Thementage gestalten
Geschichten erzählen, singen und musizieren
mit verschiedenen Materialien und Techniken kreativ arbeiten

Ihre Mitwirkung:

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung und Beteiligung!
Gerne dürfen Sie uns Märchenbücher, Verkleidungskisten oder Requisiten zur Verfügung stellen. Vielleicht möchten Sie auch selbst einmal ein Märchen vorlesen oder von einer Sage aus Ihrer Heimat erzählen?

Unsere Sommerferien

3. Ferienwoche: Schneewittchen

In der dritten Ferienwoche drehte sich alles um das Märchen „Schneewittchen und die sieben Zwerge“. Gemeinsam wurde die Geschichte im Morgenkreis als kleines Theaterstück aufgeführt. Mit viel Freude schlüpften die Kinder in verschiedene Rollen und gestalteten das Märchen lebendig nach.
Passend zum Thema entstanden beim kreativen Arbeiten schöne Apfeldrucke sowie selbst gestaltete Zauberspiegel. Dabei konnten die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen.
Zum Abschluss der Woche durfte Sofia das Märchen für die kommende Woche aus dem Zaubersäckchen ziehen. Die Kinder waren gespannt, welches neue Märchen sie als Nächstes begleiten wird.

2. Ferienwoche: Die Bremer Stadtmusikanten

In der zweiten Ferienwoche drehte sich bei uns alles um das Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“.
Zu Beginn lernten die Kinder die Geschichte kennen und beschäftigten sich mit den verschiedenen Tieren – Esel, Hund, Katze und Hahn. Gemeinsam sprachen wir über ihre Eigenschaften und darüber, warum sie sich auf den Weg nach Bremen machten. Außerdem entdeckten wir unterschiedliche Arten, wie die Geschichte erzählt und dargestellt werden kann, zum Beispiel als Bilderbuch, Theater oder Erzählung. Ein kreativer Höhepunkt war das Gestalten von Tiermasken. Mit viel Fantasie und Freude entstanden tolle Masken, die die Kinder anschließend stolz präsentierten.
Zum Abschluss der Woche führten unsere Vorschulkinder gemeinsam mit der Pumpotgruppe das Märchen als Theaterstück auf. Mit großer Begeisterung schlüpften sie in die Rollen der Tiere und zeigten ihr schauspielerisches Können. Die Aufführung war ein schöner Abschluss einer erlebnisreichen Ferienwoche und wurde mit viel Applaus belohnt.
Wir blicken auf eine abwechslungsreiche Woche voller Kreativität, Teamarbeit und spannender Theatermomente zurück.

 

1.    prózdninski tydźeń – „Žabjacy kral“

W tutym tydźenju wjerćeše so pola nas wšitko wokoło bajki „Žabjacy kral“. Z małym klankodźiwadłom w rańšim kole so stawizna wožiwi a dźěći žabjaceho krala a princesnu z wjele wjeselom přewodźachu. Hodźo so k temje paslachmy pisane žaby, mjetachmy ze „złotymi kulkami“ napřemo, zwučowachmy so w dalokoskakanju a wotkrychmy při napjatych wodowych eksperimentach mnohostronske kajkosće wody.
K zakónčenju bajkoweho tydźenja dachmy sej přijomny „kralowski“ piknik w foyeru słodźeć. Wosebity highlight bě, zo smědźeše Vivien přichodnu bajku z kuzłarskeho měška wućahnyć: „Bremscy měšćanscy muzikanća“.
Bě to wjesoły tydźeń połny hry, pohibowanja, kreatiwity a mnohich rjanych zhromadnych dožiwjenjow.

1.    Ferienwoche – „Der Froschkönig“

In dieser Woche drehte sich bei uns alles um das Märchen „Der Froschkönig“. Mit einem kleinen Puppentheater im Morgenkreis wurde die Geschichte lebendig und die Kinder begleiteten den Froschkönig und die Prinzessin mit viel Freude. Passend zum Thema bastelten wir bunte Frösche, warfen mit den „goldenen Kugeln“ um die Wette, übten uns im Weitspringen und entdeckten bei spannenden Wasserexperimenten die vielfältigen Eigenschaften des Wassers.
Zum Abschluss der Märchenwoche genossen wir ein gemütliches „königliches“ Picknick im Foyer. Ein besonderes Highlight war, dass Vivien das nächste Märchen aus dem Zaubersäckchen ziehen durfte: „Die Bremer Stadtmusikanten“.
Es war eine fröhliche Woche voller Spiel, Bewegung, Kreativität und vieler schöner gemeinsamer Erlebnisse.

Zuckertütenfest in der Kita – Abschied mit einem Ausflug in den Märchenwald

Passend zu unserem Jahresthema führte das Zuckertütenfest unsere Vorschulkinder in den geheimnisvollen Märchenwald. Dort wurden sie bereits von Pippi Langstrumpf erwartet. Neugierig wollte Pippi wissen, wie es eigentlich in einer Kita ist – denn schließlich war sie selbst nie in einer.
Gemeinsam blickten die Kinder auf ihre Kita-zeit zurück und erzählten Pippi von den vielen schönen Erlebnissen, Abenteuern und Freundschaften. Sie berichteten, was sie in den vergangenen Jahren alles gelernt haben: vom gemeinsamen Spielen und Entdecken über Basteln, Singen und Forschen bis hin zu den Vorbereitungen auf die Schule.
Nachdem Pippi den spannenden Geschichten aufmerksam gelauscht hatte, erschien eine gute Fee. Sie begleitete die Kinder durch ein magisches Zaubertor zurück in die Kita, wo bereits ihre Familien auf sie warteten, um gemeinsam diesen besonderen Meilenstein zu feiern.
Doch bevor die Feier begann, hatte die Fee noch eine wunderbare Überraschung: Sie brachte die langersehnten Zuckertüten direkt aus dem Märchenwald mit. Die Freude der Kinder war riesig, und mit strahlenden Augen nahmen sie ihre Zuckertüten entgegen.
So wurde das Zuckertütenfest zu einem zauberhaften Abschluss der Kitazeit – voller schöner Erinnerungen, magischer Momente und großer Vorfreude auf den neuen Lebensabschnitt in der Schule. Wir wünschen allen Schulanfängerinnen und Schulanfängern einen gelungenen Start und viele spannende Abenteuer auf ihrem weiteren Weg.

Unser Theaterprojekt

mehr darüber erfahren...

Im Rahmen eines besonderen Theaterprojekts wurde das Märchen „Frau Holle“ auf die Bühne gebracht – und dabei weit mehr als nur ein Stück einstudiert. Im Mittelpunkt standen Sprachförderung, kreatives Arbeiten und das gemeinsame Erleben als Gruppe. Ein besonderes Highlight des Projekts war die eigenständige Gestaltung. Die Kulissen wurden mit viel Fantasie selbst entworfen und gebaut, Kostüme zusammengestellt und sogar das Schminken eigenständig übernommen. Auch die Beleuchtung wurde gemeinsam geplant und umgesetzt. Das Projekt stärkte nicht nur kreative und sprachliche Kompetenzen, sondern auch den Zusammenhalt in der Gruppe. Teamarbeit, gegenseitige Unterstützung und das gemeinsame Ziel einer gelungenen Aufführung machten „Frau Holle“ zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten.

We wobłuku wosebiteho dźiwadłoweho projekta smy bajku „Knjeni móškowa“ na jewišćo přinjesli – a při tym daloko wjace hač jenož hru nazwučowali. W srjedźišću stejachu rěčne spěchowanje, kreatiwne dźěło a zhromadne dožiwjenje jako skupina. Wosebity highlight projekta bě samostatne wuhotowanje. Kulisy buchu z wjele fantaziju same naćisnjene a twarjene, kostimy zestajene a samo šminkowanje samostatnje přewzate. Tež wobswětlenje su zhromadnje planowali a zwoprawdźili. Projekt njeskrući jenož kreatiwne a rěčne kompetency, ale tež zhromadnosć w skupinje. Teamowe dźěło, mjezsobna podpěra a zhromadny zaměr poradźeneho předstajenja sčinichu „knjeni móškowu“ k njezapomnitemu dožiwjenju za wšitkich wobdźělenych.

Die Fastenzeit in unserer Kita

Nach der fröhlichen Faschingszeit begann in unserer Kita die Fastenzeit als ruhige und bewusste Phase. Zum Auftakt verbrennen wir gemeinsam symbolisch einen Teil der Faschingsdekoration. Dieses Ritual steht für Vergänglichkeit und einen Neuanfang. Jeden Montagmorgen feiern wir einen religiösen Morgenkreis. Gemeinsam singen wir, hören Geschichten und sprechen über Themen wie Teilen, Dankbarkeit und Achtsamkeit. So erleben die Kinder die Fastenzeit als besondere Zeit des Innehaltens und der Gemeinschaft.

Die zweite Fastenwoche: Eine gute Tat

In der ersten Woche der Fastenzeit stand bei uns das Motto „Eine gute Tat“ im Mittelpunkt. Im gemeinsamen Morgenkreis überlegten die Kinder, wem sie helfen und etwas Gutes tun können. Dabei entstanden viele schöne Ideen: einander helfen, trösten, teilen oder einfach freundlich sein. So wurde für die Kinder erfahrbar, wie kleine Gesten den Alltag für andere und für sie selbst schöner machen können.

Die dritte Fastenwoche: Heute mal ohne Streit

In der zweiten Woche der Fastenzeit stand das Motto „Heute mal ohne… Streit und Ausschließen“ im Mittelpunkt. Im Morgenkreis hörten die Kinder die Geschichte von einem starken Bären und einem schnellen Wiesel, die als Nachbarn oft stritten. Das Reh Rita half ihnen, ihre Stärken zu erkennen und gemeinsam zu nutzen. So merkten sie, dass jeder etwas gut kann und dass man zusammen stärker ist. Die Kinder nahmen daraus mit, wie wichtig es ist, freundlich miteinander umzugehen, niemanden auszuschließen und Konflikte gemeinsam zu lösen.

Die vierte Fastenwoche : Laetare

In der vierten Fastenwoche richtet sich der Blick auf Hoffnung und Wachstum. Das Gleichnis vom Senfkorn erinnert daran, dass aus etwas ganz Kleinem, das unscheinbar in der Erde liegt, etwas Großes entstehen kann. Ein winziger Samen wird zu einer starken Pflanze – ein Zeichen dafür, dass auch in unserem Leben aus kleinen Anfängen Großes wachsen darf. Mit dem Sonntag Laetare erreicht die Fastenzeit ihre Mitte. „Freut euch!“ heißt es – die Hälfte des Weges ist geschafft. Diese Freude spiegelt sich auch draußen in der Natur wider: Überall beginnen Frühlingsblumen zu blühen, die Tage werden heller und wärmer. Passend dazu haben unsere Vorschulkinder mit viel Begeisterung die Pflanzkästen neu bepflanzt. Mit kleinen Händen und großer Sorgfalt setzten sie junge Pflanzen in die Erde. Noch ist vieles klein und unscheinbar – doch schon bald wird es wachsen und blühen. Ein schönes Bild für die Fastenzeit: Geduld haben, vertrauen und darauf hoffen, dass aus dem, was wir säen, etwas Gutes entsteht.

Die fünfte Fastenwoche

Dźěći rředstajichu Jězusowy zaćah do Jerusalema. Při tym spominachu z jednorymi zwobraznjenjemi a palmowymi hałžkami na biblisku stawiznu, w kotrejž bu Jězus wot ludźi radostnje přijimany. Akcija pomhaše, wuznam dnja dźěćom wotpowědnje zrozumić a sobu dožiwić.

Kinder stellten den Einzug Jesu in Jerusalem nach. Dabei erinnerten sie mit einfachen Darstellungen und Palmzweigen an die biblische Geschichte, in der Jesus von den Menschen freudig empfangen wurde. Die Aktion half, die Bedeutung des Tages kindgerecht zu verstehen und mitzuerleben.

Die sechste Fastenwoche: Gründonnerstag und Karfreitag

Zeleny štwórtk dopomina na poslednju wječer Jězusa ze swojimi wučomnikami. Při tym dźěleše chlěb a wino jako znamjo zhromadnosće a zwjazanosće. Tež my chcemy tutu zhromadnosć w našej pěstowarni dožiwić: W skupinach zhromadnje chlěb dźělimy a wědomje čas mjez sobu přežiwjamy. Tak je za dźěći dožiwjomne, kak wažne dźěle, zhromadnosć a zwjazanosć su.
Der Gründonnerstag erinnert an das letzte Abendmahl von Jesus mit seinen Jüngern. Dabei teilte er Brot und Wein als Zeichen von Gemeinschaft und Zusammenhalt. Auch wir möchten dieses Miteinander in unserer Kita erleben: In den Gruppen teilen wir gemeinsam Brot und verbringen bewusst Zeit miteinander. So wird für die Kinder erlebbar, wie wichtig Teilen, Gemeinschaft und Zusammenhalt sind.

Ćichi pjatk dopomina na ćerpjenje a wumrěće Jezusa Chrystusa. Na swojim ćežkim puću njese křiž. Jako jeho mocy popušćeja, pomha jemu Syman Cyrenski, jón kruch njesć. Weronika poda jemu rubiško a pokazuje sobučuće.
Runje dźěći móža w nim wažne hódnoty wotkryć: zwjazanosć, pomoc jedyn za druheho a sobučuće. Přetož kóždy křiž je ćežki – ale zhromadnje hodźi so lěpje njesć.
Der Karfreitag erinnert an das Leiden und Sterben von Jesus Christus. Auf seinem schweren Weg trägt er das Kreuz. Als seine Kräfte nachlassen, hilft ihm Simon von Kyrene, es ein Stück zu tragen. Veronika reicht ihm ein Tuch und zeigt Mitgefühl. Gerade Kinder können darin wichtige Werte entdecken: Zusammenhalt, Hilfe füreinander und Mitgefühl. Denn jedes Kreuz ist schwer – aber gemeinsam lässt es sich besser tragen.

Naš kubłar Gabriel pokaza, što křižer a jeho kóń wšitko trjeba.
Unser Erzieher Gabriel erzählt, was ein Osterreiter und sein Pferd alles brauchen.

Wopyt princowskeho pora - Buntes Karnevalstreiben im Kindergarten

Hoher Besuch sorgte in dieser Woche für große Augen und noch größere Begeisterung bei den Kindern unseres Kindergartens: Das amtierende Prinzenpaar, Prinz Metod I. und Prinzessin Leńka I. aus Pädagogien, des Wendischbaselitzer Karnevalsvereins, stattete gemeinsam mit Kinderprinz Wito, Kinderprinzessin Janka und seinem Gefolge einen fröhlichen Besuch ab.
Schon beim Eintreffen wurden Prinz und Prinzessin mit neugierigen Blicken, Applaus und strahlenden Gesichtern empfangen. In ihren festlichen Kostümen brachten sie ein Stück echte Karnevalsstimmung mit und verwandelten den Kindergarten für kurze Zeit in eine kleine närrische Hochburg. Begleitet von ihrem Gefolge nahmen sie sich viel Zeit für die Kinder, erzählten von ihren Aufgaben in der Karnevalssaison und erklärten kindgerecht, warum der Karneval in Wendischbaselitz eine so wichtige Tradition ist.
Natürlich durfte auch das Mitmachen nicht fehlen: Gemeinsam wurde gesungen, getanzt und gelacht. Besonders viel Freude hatten die Kinder daran, mit dem Prinzenpaar Fotos zu machen und die prächtigen Ornate aus nächster Nähe zu bestaunen. Für viele war es das erste Mal, echten Karnevalsadel persönlich zu treffen – ein Erlebnis, das sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
In Zukunft, kann im Kindergarten auch ein Prinz gewählt werden, denn zur Überraschung aller, schenkte uns das Prinzenpaar eine Prinzenkappe und eine Prinzessinnenkrone.
Zum Abschied bedankten sich die Kinder mit einigen lustigen Tänzen und lautstarkem Helau.
Der Besuch des Wendischbaselitzer Karnevalsvereins war ein gelungenes Beispiel dafür, wie lebendig das Vereinsleben im Ort ist – und wie viel Freude es bereiten kann, Generationen miteinander zu verbinden.

Wir feierten Vogelhochzeit!

Heute feiern wir ein Fest,
Janka, unsere Braut, sitzt im Hochzeitnest.
Wendelin ist stolz dabei, als Bräutigam eilt er herbei.

Hochzeitsbitter Friedrich ruft: „Kommt alle her,
unsre Hochzeit freut uns sehr!“
Alle Vögel feiern gern, sind gekommen von nah und fern.  

Abschied von Wichtel Leopold

Liebe Kinder, liebe Familien,

nun heißt es Abschied nehmen: Unser Wichtel Leopold macht sich wieder auf den Weg zurück ins Wichtelland. Die Zeit bei uns in der Kita hat ihm sehr viel Spaß gemacht. Er hat so gerne mit den Kindern gelacht, gestaunt und den Kita-Alltag miterlebt.
Als kleines Dankeschön hat Leopold die Weihnachtsferien fleißig in seiner Werkstatt verbracht und neues Spielzeug für die Kinder gebaut. Dieses Geschenk soll euch noch lange Freude bereiten und euch an die schöne gemeinsame Zeit erinnern.
Leopold sagt von Herzen Danke für die vielen fröhlichen Momente und freut sich schon darauf, uns vielleicht im Advent wieder zu besuchen.

Lube dźěći, lube swójby,

nětko rěka so rozžohnować: Naš plačik Leopold hotuje so zaso na puć wróćo do lěsa. Čas pola nas w pěstowarni je jemu jara wjele wjesela činił. Wón je so tak rady z dźěćimi smjał, so dźiwał a wšědny pěstowarski dźeń sobu dožiwił.
Jako mały dźak je Leopold hodowne prózdniny pilnje w swojej dźěłarni přežiwił a nowe hrajki za dźěći twarił. Tutón dar njech wam hišće dołho wjeselo wobradźa a was na rjany zhromadny čas dopomina.
Leopold praji z wutroby Dźakuju  za mnohe wjesołe wokomiki a wjeseli so hižo na to, nas snano w adwenće  wopytać.

Einzug von Wichtel Leopold in die Kita

Heute ist ein ganz besonderer Tag: Wichtel Leopold ist heimlich in unsere Kita eingezogen! Mit seinem kleinen Baustelle  und vielen geheimen Ideen sorgt er ab jetzt für Staunen, Lachen und ein bisschen Wichtelmagie im Alltag der Kinder.
Schon bald wird er die erste Überraschung für die Gruppe bereithalten – und natürlich folgen in den nächsten Tagen noch viele weitere kleine Abenteuer. Wir sind gespannt, was Leopold sich alles einfallen lässt!

Zaćah Wichtel Leopolda do pěstowarnje

Dźensa je cyle wosebity dźeń: Palčik Leopold je skradźu do našeje pěstowarnje zaćahnył! Ze swojim małym twarnišćom a mnohimi tajnymi idejemi postara so wotnětka wo zadźiwanje, smjeće a tróšku palčikoweje magije we wšědnym dnju dźěći.
Hižo bórze budźe prěnju překwapjenku za skupinu přihotować – a wězo sćěhuja přichodne dny hišće wjele dalšich małych dyrdomdejow. Smy wćipni, što sej Leopold wšitko do mysli přińdźe!

Wie wir Märchen in unserer Kita leben – und warum sie so wertvoll sind

Liebe Eltern,

Märchen begleiten Kinder seit vielen Generationen. Auch in unserer Kita spielen sie eine wichtige Rolle – nicht nur, weil sie spannend und fantasievoll sind, sondern weil sie für die Entwicklung Ihres Kindes unglaublich wertvoll sein können.
Warum Märchen wichtig sind
Märchen bieten Kindern sichere Räume, um Gefühle, Ängste und Konflikte spielerisch zu verarbeiten. Die Figuren und Geschichten ermöglichen es, schwierige Situationen zu erkennen und symbolisch zu bewältigen. So stärken Märchen die Resilienz – also die Fähigkeit, mit Herausforderungen umzugehen und Vertrauen in die eigene Stärke zu entwickeln.
Gleichzeitig fördern Märchen die Sprache: Wiederkehrende Formulierungen, klare Erzählstrukturen und bildhafte Sprache unterstützen den Wortschatz, das Zuhören und das Erzählen. Außerdem regen sie die Vorstellungskraft an – Kinder tauchen in fantastische Welten ein, entwickeln eigene Bilder im Kopf und erweitern so ihre Kreativität.
Unser Märchenalltag in der Einrichtung
Um Märchen lebendig werden zu lassen, nutzen wir vielfältige Methoden und Materialien – spielerisch, kreativ und immer kindgerecht:

  • Bücherecke mit neuem Bücherregal: Unsere Märchenbücher haben jetzt einen festen Platz, der zum Schmökern, Anschauen und Vorlesen einlädt.
  • Märchenpuzzle: Beim Zusammenlegen entdecken die Kinder Figuren und Szenen wieder, erzählen dazu und üben ganz nebenbei Konzentration und Wahrnehmung.
  • Kreativaktionen: Wir basteln zum Beispiel Rapunzeltürme, gestalten Märchenfiguren oder bauen kleine Kulissen, um Geschichten nachzuspielen.
  • Wimmelbilder mit der Taschenlampe: Gemeinsam „erkunden“ wir Märchenwelten – zum Beispiel Hänsel und Gretel – und entdecken mit Lichtstrahlen spannende Details.
  • Erzählkarten: Mit Bildkarten entwickeln die Kinder eigene Erzählungen, setzen Reihenfolgen zusammen oder erfinden neue Varianten bekannter Märchen.

All diese Angebote laden dazu ein, Märchen nicht nur zu hören, sondern aktiv zu erleben. Die Kinder können in Rollen schlüpfen, eigene Ideen einbringen und die Geschichten mit allen Sinnen erfahren.
Gemeinsam auf Reise gehen
Wir freuen uns darauf, mit den Kindern weiterhin in die Welt der Märchen einzutauchen – mit Fantasie, Freude und vielen Gelegenheiten, gemeinsam zu staunen, zu lachen und zu lernen.

Swjaty Měrćin - Sankt Martin

Na swjedźeńju swj. Měrćina zhromadźichmy so k nabožnemu rańšemu kołej. Dźěći  w kostimach předstajichu legendu, zo bychu zmysł Měrćinoweho swjedźenja znazornili (lětna tema bajki a powěsće). Po tym dźěštej skupinje Krabat a Pumpot do wosadneje cyrkwje, hdźež postawa swj. Měrćina wustajena by. Knjez farar Nawka dari wšitkim žohnowanje, zo bychmy na našich pućach stajnje škitani a přewodźeni byli.

Zum Fest des hl. Martin versammelten wir uns zum religiösen Morgenkreis. Die Kinder stellten in Kostümen die Legende nach, um die Bedeutung des Martinfestes zu verdeutlichen (Jahresthema Märchen und Sagen). Anschließend gingen die Mädchen und Jungen der Gruppen Krabat und Pumpot in die Pfarrkirche, wo die Statue des hl. Martin ausgestellt war. Herr Pfarrer Nawka spendete allen den Segen, damit wir auf unseren Wegen stets geschützt und begleitet werden.

Domchowanku swjećili - Wir feierten Erntedankfest

Zhromadnje z knjezom fararjom Nawku smy domchowanku swjećili. Wón požohnowa naše mnohe płody, kotrež smy sej po tym zesłodźeć dali. Tež słódny jabłučkowy tykanc bu napječeny. Zhromadnje wopytachmy rjenje wupyšenu cyrkej. Wutrobny dźak wuprajimy Kupkec pjekarni za chlěb!

Gemeinsam mit Herrn Pfarrer Nawka feierten wir das Erntedankfest. Er segnete unsere zahlreichen Früchte, welche wir uns im Anschluss schmecken ließen. Auch ein leckerer Apfelkuchen wurde gebacken. Gemeinsam besuchten wir die schön geschmückte Kirche. Ein großes Dankeschön an die Bäckerei Kupke für das Brot!