Christlich-Soziales Bildungswerk
Sachsen e.V.

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Eine spannende erste Ferienwoche auf der Kinder- und Jugendfarm des CSB in Hoyerswerda

Zwei Jahre sind inzwischen vergangen – und doch fühlte es sich an, als wäre die Kinderstadt HOYKI – WOJKI nie weg gewesen. Mit viel Freude durften wir die Kinderstadt der Kulturfabrik Hoyerswerda erneut auf dem Gelände der Kinder- und Jugendfarm begrüßen. Schnell verwandelte sich das Gelände wieder in eine lebendige Stadt, in der Kinder aus Hoyerswerda und der Umgebung gemeinsam spielten, lernten und ihre Ideen verwirklichten.
Im Mittelpunkt standen nicht nur Spaß und spannende Erlebnisse, sondern vor allem das Ausprobieren, Mitgestalten und Entdecken der eigenen Stärken. Die Kinder konnten in unterschiedliche Berufe schlüpfen und erfahren, wie vielfältig das Arbeitsleben sein kann. Über das Arbeitsamt der Kinderstadt fanden sie ihren Wunschberuf – vom Polizisten oder der Polizistin über die Stadtreinigung bis hin zum Krankenhaus, in dem sogar Erste-Hilfe-Maßnahmen geübt und kleinere Verletzungen versorgt wurden.
Auch handwerkliche Berufe, die Arbeit in der Bank, das Friseurhandwerk oder kreative Tätigkeiten als Designerin oder Gestalter standen zur Auswahl. Wer lieber tüftelte und experimentierte, konnte in der Forschung mitwirken. Natürlich durfte auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen: Im Café und Restaurant sorgten junge Köchinnen, Köche und Servicekräfte für zufriedene Gäste. Post, Konsum, Kino sowie zahlreiche Spiel- und Erlebnisangebote machten das Stadtleben komplett.
Ein besonderes Erlebnis war das Wirtschaftssystem der Kinderstadt. Für ihre Arbeit erhielten die Kinder den HOY, die eigene Währung der Stadt. Mit Euro konnte in HOYKI – WOJKI nichts gekauft werden. Selbst hergestellte Werkstücke, kreative Produkte oder kulinarische Köstlichkeiten wurden Teil des Wirtschaftskreislaufs und konnten von den Bürgerinnen und Bürgern der Kinderstadt mit ihren verdienten HOY erworben werden. So lernten die Kinder ganz spielerisch, wie Arbeit, Geld und Wirtschaft zusammenhängen.
Ein weiterer besonderer Schwerpunkt war die Einbindung der sorbischen Sprache. Im Tandem-Prinzip wurden Berufsbezeichnungen und Begrüßungen an den verschiedenen Stationen sowohl auf Deutsch als auch auf Sorbisch verwendet. Darüber hinaus lud eine „Universität der sorbischen Sprache“ die Kinder dazu ein, die Sprache und Kultur auf spielerische Weise kennenzulernen.
Auch Eltern, Freunde und pädagogische Begleitpersonen konnten mit einem Visum in die Welt der Kinderstadt eintauchen. Wer mitmachen wollte, tauschte zunächst Euro gegen HOY und wurde so selbst Teil des bunten Stadtlebens.
Die Begeisterung war überall spürbar. Rückmeldungen wie „Einfach großartig!“, „Hier können die Kinder unglaublich viel lernen.“ oder „Sie sind jeden Tag voller Begeisterung dabei.“ zeigen, wie wertvoll dieses Ferienprojekt für alle Beteiligten war.
Die Kinderstadt HOYKI – WOJKI ist weit mehr als ein Ferienangebot. Sie ist ein Ort, an dem Kinder Verantwortung übernehmen, ihre Talente entdecken, Gemeinschaft erleben und mit viel Freude erfahren, dass ihre Ideen und ihr Engagement etwas bewirken können.
Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Kinderstadt auf der Kinder- und Jugendfarm!

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