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Vom Glanz der Lichter und Wunder der Schöpfung

Gartennacht und Kräutersonntag lockten am Wochenende rund 2.000 Besucher ins Ernährungs- und Kräuterzentrum Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau.

Tausende Kerzen und Fackeln versetzten den Garten in eine stimmungsvolle Atmosphäre

Das Ernährungs- und Kräuterzentrum des Christlich-Sozialen Bildungswerkes Sachsen e.V. (CSB) im Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau war am Wochenende (15./16. August 2015) ein Besuchermagnet. Rund 2.000 kleine und große Gäste aus Nah und Fern kamen zur Gartennacht am Samstagabend und zum Kräutersonntag.

Die Gartennacht „Im Schein von 1.000 Lichtern“ findet normalerweise immer zur Zeit der Sommersonnenwende statt. In diesem Jahr wurde sie wegen des sehr schlechten Wetters Ende Juni vom gewohnten Termin auf den 15. August verschoben. Dennoch war die Gartennacht wieder ein wahrer Sommernachtstraum. Große und kleine Besucher erlebten die besondere, stimmungsvolle Atmosphäre. Dazu hat auch das Bühnenprogramm mit Musik, Akrobatik und Feuershow beigetragen. Die Band „Zugabe“ aus Dresden, Schlagersänger Marc Madison aus Bernsdorf und der Akrobatenclub Ottendorf-Okrilla e.V. begeisterten. Höhepunkt war das Anzünden von tausenden Kerzen und Fackeln. Jens Janeck, Nachtwächter zu Görlitz, führte gemeinsam mit seinen Söhnen Aaron und Ruben, die langsam in seine „Nachtwächter-Fußstapfen“ treten, und den „Glühwürmchen“ Melissa Saring und Nicole Keschke zu den Lichterbildern. Vor allem Kinder hatten Freude beim Anzünden, obwohl es etwas schwierig war, ging doch am Nachmittag ein Regenschauer in Panschwitz-Kuckau nieder. Ein großes Dankeschön nochmals allen Gästen, die geholfen haben, das Wasser aus den Bechern und Gläsern mit den Teelichtern und Kerzen zu entfernen.

Pfarrer Matthäus Monz aus Wittichenau predigte während der ökumenischen Andacht.

Zum Kräutersonntag am 16. August, dem Sonntag nach Mariä Himmelfahrt, hatte das CSB gemeinsam mit Äbtissin Philippa Kraft und den Schwestern des Konvents eingeladen. Im Mittelpunkt des Nachmittages stand die ökumenische Andacht mit Segnung der Kräuter. Gehalten wurde sie von Pfarrer Matthäus Monz und Kaplan Michael Noack, beide aus Wittichenau. Die Schwestern gestalteten die Andacht musikalisch mit, ebenso die Red Tower Bigband aus Kamenz und der Gospelchor aus Großröhrsdorf. In der Andacht wurde auf das Wunder der Schöpfung eingegangen und daran erinnert, dankbar zu sein für die Schöpfung mit ihren guten Gaben. Pfarrer Matthäus Monz hielt die Predigt. Kaplan Michael Noack segnete die vielen Kräutersträuße, die die Gäste mitgebracht hatten. Die gesegneten Kräuter wollen den Menschen Heil und Erbauung schenken, Herz und Sinn erfreuen.
Am Ende der Andacht wurde Personen gedankt, die sich in besonderer Weise für das Kloster St. Marienstern und das Ernährungs- und Kräuterzentrum mit seinem Umwelt- und Lehrgarten engagierten und engagieren. Bilder mit Fotoimpressionen gingen in diesem Jahr an die Priorin des Klosters, Schwester Gabriela Hesse, an Peter Scholze stellvertretend für alle Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Panschwitz-Kuckau und an Christoph Bulang stellvertretend für die Kolping-Familie Panschwitz-Kuckau.
Musikalisch umrahmten die Red Tower Bigband und der Gospelchor Großröhrsdorf den Kräutersonntag. 25 Händler und Direktvermarkter boten auf dem traditionellen Kräutermarkt unter anderem regionale und saisonale Kräuter-, Natur- und Bioprodukte an. Es gab Bastel- und Kreativangebote. In der Galerie eröffneten Pfarrer Matthäus Monz, Kaplan Michael Noack, Priorin Gabriela Hesse, CSB-Vorstandsvorsitzende Maria Michalk, Mitglied des Deutschen Bundestages, und Martina Brandt, Vorsitzende des Vereins Via Regia Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V., die Ausstellung „Via Regia Sculptura“. Zuvor informierte Ute Hartwig-Schulz vom Landesverband Künstlerhäuser Sachsen e.V. / Künstlergut Prösitz zu den Hintergründen der Schau. Die Kunstwerke, die im Rahmen des Internationalen Symposiums für Keramik und Skulptur im polnischen Bolesławiec entstanden sind, sind bis 11. Oktober 2015 zu sehen.

Das CSB und das Kloster St. Marienstern danken der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt, der Freiwillige Feuerwehr Panschwitz-Kuckau und der Gemeinde Panschwitz-Kuckau für die freundliche Unterstützung.

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