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Schmuck herstellen im Zeichen der Toleranz

Kinderlachen und internationales Sprachengewirr dringen aus der Holzwerkstatt. Begeistert fädeln die Kinder der Kinder- und Jugendfarm, Schüler des Christlichen Gymnasiums Johanneum aus Hoyerswerda sowie Mädchen und Jungen aus dem Hoyerswerdaer Asylbewerberheim unter fachkundiger Anleitung australische Holzketten.

Im Rahmen der Interkulturellen Woche bot die Kinder- und Jugendfarm des Christlich-Sozialen Bildungswerkes Sachsen e.V. (CSB) am Dienstag (29. September 2015) verschiedene Stationen zum Herstellen von Schmuck an. Die Teilnehmer lernten die vielseitige Schmuckfertigung der fünf Kontinente kennen. Neben australischen Holzketten stellten die Mädchen und Jungen Indianer-Ketten und afrikanische Perlenarmbänder her. Asiatisch wurde es bei der Seidenmalerei, Europäisch in der Tonwerkstatt.

Beim gemeinsamen Basteln bedarf es keiner Worte, sondern nur der Freude, dies zusammen zu tun. Unter dem Motto „Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt.“ vermittelten Veranstalter und Teilnehmer diese Botschaft ganz klar nach außen.

Stolz zeigten die Kinder ihren Eltern die selbst gebastelten Schmuckstücke. Der Nachmittag fand bei Musik und Tanz seinen Ausklang. Viele Hoyerswerdaer und Asylbewerber nutzten die Gelegenheit, um miteinander ins Gespräch zu kommen, sich gegenseitig besser kennen zu lernen.

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