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Barrierefreiheit spielend lernen

In der CSB-Kindertagesstätte „Zwergenland“ Königswartha überreichte Marlis Große (2. von links) den Lernkoffer an Grit Hentschel (links).

Barrieren im Kopf sind oft schwerer zu überwinden als auf Straßen und Plätzen. Damit Barrieren bei Kindern gar nicht erst entstehen, entwickelte der Behindertenverband Leipzig e.V. unter Federführung von Marlies Große einen Lernkoffer mit Materialien für die pädagogische Arbeit in Kindertagesstätten und Schulen. Mit Hilfe von Büchern, Handpuppen und Spielen sollen Mädchen und Jungen verstehen, dass jeder Mensch anders ist, dass man trotz einer Behinderung ein relativ „normales“ Leben führen kann. Fünf Handpuppen als Tierfiguren, jede mit einer anderen Beeinträchtigung, erklären den Kindern mittels Büchern, Taststock, Hörspiel und anderen Dingen, wie sie mit ihrer Behinderung umgehen und was sie alles können, auch wenn sie eine Sache vielleicht nicht so gut oder gar nicht können, wie zum Beispiel sehen, hören oder laufen. 

Auch die Erzieherinnen der Kindertagesstätten in Trägerschaft des Christlich-Sozialen Bildungswerkes Sachsen e.V. (CSB) können nun mit diesem Lernkoffer arbeiten. In der CSB-Kindertagesstätte „Zwergenland“ Königswartha überreichte Marlies Große den Lernkoffer an Grit Hentschel, Fachberaterin für die pädagogische Arbeit in den CSB-Kindertagesstätten, die ihn stellvertretend für alle Einrichtungen entgegen nahm. „Damit haben wir für unsere 14 Kindertagesstätten ein wirklich wertvolles pädagogisches Material, um spielend zu lernen, was Barrierefreiheit bedeutet“, freute sich Grit Hentschel. 

Im „Zwergenland“ in Königswartha wird seit vielen Jahren integrativ gearbeitet. Hier ist das zusammen Lernen, Lachen und Spielen behinderter und nicht behinderter Kinder selbstverständlich – denn jeder ist anders, aber alle sind gleich.

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