Willkommen

Christlich-Soziales Bildungswerk
Sachsen e.V.

Hausadresse:

Kurze Straße 8
01920 Nebelschütz OT Miltitz
Tel.: 03 57 96 / 9 71-0
Fax: 03 57 96 / 9 71-16

eMail:
info@csb-miltitz.de

Kindertagesstätte "Koboldland" Lohsa, OT Groß Särchen

Wir stellen uns vor

Die Kindereinrichtung liegt am Rand des Dorfes Groß Särchen, in unmittelbarer Nähe zum Knappensee. Auf dem gleichen Grundstück befinden sich die Turnhalle und die Grundschule, an die sich unser Hortgebäude anschließt.
Neben der Kooperation mit unserer Grundschule pflegen wir die Zusammenarbeit mit dem Krabat- und Heimatverein, der Freiwilligen Feuerwehr und den Senioren unseres Ortes.

Kita 1

Der Name unserer Kindertagesstätte passt zu unserer Gemeinde und natürlich zu unseren Kindern: Kinder sind wie Kobolde: neugierig, fragend, kritisch, wollen selbst ausprobieren, sind zu Spaß bereit, schnell zu begeistern, jeder ist einmalig, immer in Bewegung - einfach liebenswert. Die Verbindung zum Ortsnamen (seinem sorbischen Ursprung) finden wir in der sorbischen Sagenwelt. So gibt es dort die Lutkis - kleine Erdmännchen, die ohne Eigennutz anderen helfen.

Der große Garten bietet viel Platz für Bewegung, Spiel und Spaß im Freien. die großen Bäume bieten ausreichen Schatten im Sommer.

Kapazität, Team und Öffnungszeiten

Unsere Kindertagesstätte hat eine Kapazität von 199 Plätzen. Kinder vom ersten bis zum zehnten Lebensjahr (Ende Klasse 4) besuchen unsere Einrichtung und werden von 14 Erzieherinnen liebevoll betreut. Alle pädagogischen Fachkräfte haben den Abschluss als Staatlich anerkannte Erzieherin, drei Erzieherinnen verfügen darüber hinaus über eine heilpädagogische Zusatzqualifizierung, eine Kollegin hat eine sprachheilpädagogische Zusatzqualifizierung und eine weitere Mitarbeiterin ist Religionspädagogin. Die Leiterin der Kindertagesstätte besitzt einen Abschluss als Staatlich anerkannte Sozialpädagogin.

Von Montag bis Freitag sind wir in der Zeit von 6.00 Uhr bis 17 Uhr für Ihre Kinder da!

Kita 2

Grundprinzipien unserer Arbeit

Unsere pädagogische Arbeit orientieren wir am Leitgedanken der Montessori- Pädagogik: „Hilf mir, es selbst zu tun".
Grundlage der pädagogischen Arbeit in unserer Einrichtung bilden der Sächsische Bildungsplan und die Konzeption. Alle Bereiche des Sächsischen Bildungsplanes fließen in unsere tägliche Arbeit ein. Die somatische, soziale, kommunikative, ästhetische, naturwissenschaftliche, mathematische und religiöse Bildung sind nicht eigenständig zu betrachten, sondern als Komplexität, die einander bedingen und ergänzen. Dafür wird der gesamte Tagesablauf genutzt.
Neben dem Spiel ist die Projektarbeit im Kindergarten- und Hortbereich die Hauptform des Lernens in unserer Einrichtung. Die Themen ergeben sich aus den Beobachtungen der Kinder, orientieren sich an den Bedürfnissen und schließen an den aktuellen Entwicklungsstand der Kinder an.
Zur Beobachtung und Einschätzung der Entwicklung der uns anvertrauten Kinder setzen wir die Bildungs- und Lerngeschichten von Margaret Carr und die Grenzsteine der Entwicklung ein.
Wichtige Kriterien unserer Arbeit sind die feinfühlige Eingewöhnung der Kinder sowie die Vorbereitung der Kinder auf die Schule.

Struktur unserer Kindertagesstätte

Unsere Kindertagesstätte wurde 1984 als Neubau errichtet. Es ist ein langer, flacher Bungalowbau. Zwei Eingänge führen auf zwei separate Spielplätze. Die Kinder im Kindergartenalter haben feste Bezugsgruppen und Erzieher. Sie können selbst wählen, in welchem Spielbereich sie spielen möchten und haben freien Zugang zu fast allen Räumlichkeiten und Materialien im Haus (ausgeschlossen Lagerraum, Büro). Dadurch haben die Kinder die Möglichkeit und Motivation, ihre Kompetenzen zu erweitern und zu festigen, zum Gestalten, Lernen, Mitdenken und Ausprobieren.

Kita 2

Spezifik der Einrichtung

"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist" (Victor Hugo)

Musik ist entwicklungsgeschichtlich viel älter als Sprache, stimuliert beide Gehirnhälften und aktiviert insbesondere das räumliche Denkvermögen. Das Spielen auf und mit Instrumenten, das Klatschen und Bewegen zur Musik trägt zur Entwicklung der Fein- und Grobmotorik bei und wirkt stimulierend auf die Reizverarbeitung im Gehirn.
Fünf Erzieherinnen unseres Hauses spielen selbst ein oder zwei Instrumente, so dass die Musik ein selbstverständlicher Bestandteil unserer täglichen Arbeit ist.
Wir pflegen über das Jahr Traditionen, begehen folgende Feste und Höhepunkte:
Vogelhochzeit, Zampern, Fasching, Ostern, Muttertag, Sommerfest mit Verabschiedung der Schulanfänger, Erntedankfest, Martinstag, Weihnachten.
In unserer Einrichtung werden die Kinder mit sorbischen Redewendungen und Liedgut sowie den Traditionen und Bräuchen aus unserer unmittelbaren Umgebung und der Lausitz bekannt gemacht.

Zusammenarbeit mit den Eltern und Öffentlichkeitsarbeit

Unsere Kindertagesstätte ist eine familienergänzende Einrichtung, in der wir gemeinsam mit den Eltern die Verantwortung und Sorge für das bestmögliche Wohlergehen der Kinder tragen.
Gemeinsam streben wir eine Erziehungspartnerschaft an, in der sich beide Seiten füreinander öffnen und zum Kindeswohl kooperieren. Dies ist für uns die Basis zur optimalen Förderung und Entwicklung der von uns betreuten Kinder.
Im Eingangsbereich unserer Einrichtung befindet sich ein „Kummerkasten" für Kritiken, Hinweise und Vorschläge der Eltern. In beiden Eingangsbereichen und im Flur sind Informationstafeln für die Eltern angebracht für Mitteilungen, Angebote der Einrichtung, Ergebnisse von Arbeiten ihrer Kinder und Fotos.
Regelmäßig führt die Gruppenerzieherin mit den Eltern Entwicklungsgespräche durch.
Jährlich findet ein gemeinsamer Elternabend für alle Gruppen statt.
Zweimal im Jahr gestalten wir gemeinsam mit den Eltern einen Höhepunkt, z.B. Sommerfest, Wandertage, Weihnachts- oder Faschingsfeier. Sie werden bei den Festvorbereitungen, Gruppenaktivitäten und Projekten einbezogen.
Der Elternbeirat wird jährlich von den Eltern gewählt und besteht derzeit aus neun Mitgliedern.
Die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, den Vereinen und der Kirche unseres Ortes ist ein wichtiger Baustein unserer pädagogischen Arbeit. Dadurch nutzen wir Ressourcen der Öffentlichkeit und fördern die Begegnung zwischen den Generationen.

"Für die Erziehung eines Kindes braucht es ein ganzes Dorf"

afrikanisches Sprichwort