Dezemberträume

Wenn sich das Jahr zu Ende neigt, wird oft auf die vergangenen Monate zurück geblickt, sich an Schönes aber auch an nicht Gelungenes erinnert. Auch in unserer Kindertagesstätte, die sich in Trägerschaft des Christich-Sozialen Bildungswerkes Sachsen e. V. befindet, ziehen wir Bilanz und können auf viele ereignisreiche Höhepunkte und Projekte verweisen. Dabei war uns stets wichtig, dass die Kinder während allen Aktionen im Jahreskreis aktiv sein konnten und Spaß hatten. Spielend lernen, Einhalten von Regeln, Kennenlernen und Beachten von Werten und Normen im gemeinschaftlichen Miteinander sind Grundvoraussetzungen nicht nur für die Schule sondern auch für ein selbständiges Leben.
Gerade jetzt in der Adventszeit sind die Kinder voller Erwartungen, haben Wünsche und träumen vom Nikolaus, dem Weihnachtsmann oder Christkind. Es ist die Zeit der Geschichten und Märchen, an die sich sicher auch viele Erwachsene gern erinnern. Gerade hier bieten sich ausreichend Möglichkeiten anhand von Geschichten die Kinder mit Themen zu konfrontieren und mit ihnen zu philosophieren, z. B. zu unterscheiden was Gut und Böse ist, warum sind Danken und Teilen wichtig, Wünsche sich erfüllen und auch nicht erfüllen können, was bedeutet Hilfsbereitschaft - Kameradschaft - Fleiß u.ä.
Auch im kommenden Jahr wollen wir in unserer pädagogischen Arbeit Traditionelles bewahren aber auch Neues ausprobieren. So ist im März ein Präventionsprojekt „Faszination Feuer“ für die Vorschulkinder geplant. Dabei sollen die Kinder unter Aufsicht den verantwortlichen Umgang mit Feuer lernen. Die Grundidee dabei ist, dass die Kinder den verlockenden Reiz des „Zündelns“ verlieren sollen und erfahren das Feuer gefährlich aber auch nützlich ist.
An dieser Stelle möchte ich mich im Namen aller Erzieherinnen unserer Kindertagesstätte bei den Vertretern unseres Elternrates für ihre konstruktive Unterstützung sowie für ihr Interesse und Verständnis unserer pädagogischen Arbeit zum Wohle aller Kinder bedanken.

Allen Eltern und Großeltern wünschen wir eine schöne Adventszeit, ein gesundes neues Jahr und fröhliche Weihnachten mit Ihren und unseren Kindern.

Mögen viele Wünsche in Erfüllung gehen - nicht nur im Dezember!

 

Petra Hansen- Lehnisch

Martinstag

Der „Martinstag“ ist ein fester Bestandteil in unserem Jahreskreis.
Traditionell gestalteten wir auch in diesem Jahr am Freitag, den 10. November 2017, in der Evangelischen Kirche Groß Särchen ein musikalisches Programm. Unsere beiden Hortkinder Greta und Leon erzählten die Geschichte von Sankt Martin, der vom einfachen Soldaten zum Bischof gekürt wurde. Die Kinder der Mittel- und Vorschulgruppe untermalten die Geschichte mit Liedern und Tänzen.
Bereits am Vormittag hörten die Kinder in der Kindertagesstätte die Martinsgeschichte und teilten ihre Martinshörnchen mit einem lieben Freund.

Wir bedanken uns bei allen Eltern, Großeltern und Gästen für die reichliche Kollekte, die unseren Kindern zu Gute kommt.

„Hurra, der Sommer der ist da…“

In diesem Jahr hielt der Sommer mehrere Höhepunkte bereit. Da waren der der Abschlusstag der Schulanfänger, sowie das Thema Feuerwehr mit dem Besuch der Feuerwehrschule in Nardt.
Am Morgen begrüßte uns Funki, ein Maskottchen der Feuerwehr. Er hatte viele Aufgaben aus den Bereichen Löschen, Retten, Bergen und Schützen vorbereitet. Dabei zeigten die Vorschüler in kleinen Teams ihr Wissen und Können und übten sich im kameradschaftlichen Verhalten. Am Nachmittag ging es gemeinsam mit den Kindern der Arbeitsgemeinschaft Brandschutz der Grundschule in Groß Särchen, die von Steffi Bartusch geleitet wird, mit dem Sonderbus zur Feuerwehrschule nach Nardt. Dort führte Herr Fichtner durch das Objekt. Er erklärte Fahrzeuge, Gerätschaften und Forschungsräume. Hochinteressant war dabei ein Panzerfahrzeug, welches für Übungszwecke genutzt wird. Weiterhin konnten verschiedene Fitnessräume, die Schutzanzüge und Atemmasken, bestaunt werden. Sogar einige Feuerwehrschüler sahen die Mädchen und Jungen bei ihrer Ausbildung vor Ort. Im Anschluss erprobten sie ihre eigene Fitness auf dem Sportplatz der Feuerwehr. Alle waren sich einig, dass es ein tolles Erlebnis war und die Freiwillige Feuerwehr bestimmt Nachwuchs bekommen wird.
Ein zweiter Höhepunkt für die Kinder in der Kita „Koboldland“ war die Einweihung der Nestschaukel zum Kindertag. Mit großer Freude wurde sie sofort ausprobiert und ist seitdem ein Highlight auf dem Spielplatz. Ein großes Dankeschön nochmals an alle Vatis, die beim Aufstellen der Schaukel halfen, und an alle, die mit Initiativen und ihrer vielfältigen Unterstützung den Kauf der Schaukel ermöglichten.
Ein tolles Erlebnis war auch das Sommer- und Zuckertütenfest unter dem Thema: Der Traum vom Fliegen. Bevor die Portfolios überreicht wurden, verabschiedeten sich die Schulanfänger von ihrer Kindergartenzeit mit einer musikalischen Geschichte. Da das Wetter an diesem Tag so manchen Strich durch die Planung machte, konnten die Zuckertüten am Zuckertütenbaum nicht so richtig wachsen. Deshalb überreichten in diesem Jahr die Kinder aus der Mittelgruppe die Zuckertüten an die Schulanfänger. Im Anschluss hatten die Eltern der Vorschulkinder und der Elternrat noch eine Überraschung vorbereitet. Sie spielten das Märchen vom Rotkäppchen auf eine ganz besondere Weise vor. Wichtige Verhaltensweisen im Verkehr und im gemeinsamen Miteinander sowie der unter Naturschutz stehende Wolf standen in dieser Version des Märchens im Mittelpunkt. Alle hatten daran viel Freude. Noch einmal vielen Dank für dieses tolle Erlebnis!
Nun beginnen die großen Sommerferien es wird wieder einige Höhepunkte für sie Mädchen und Jungen in der Kita geben.
Den Schulanfängern Mara, Charlotte, Steffi, Theo, Evan, Johann, Tim, Jan und Jamie wünschen wir viel Spaß und Erfolg beim Lernen in der Schule.

Hurra, wir haben eine Nestschaukel!

Ein lang ersehnter Wunsch ging in Erfüllung, denn seit kurzem bereichert eine nagelneue Nestschaukel unser Außengelände. Diese wurde durch Einnahmen beim Zampern und Spenden finanziert. Ein besonderer Dank gilt den fleißigen Vatis Alexander Neumann, Christian Bäns, Joachim Meyer, Markus Müller und Opa Jochen Glowik, die unserem Hausmeister Jens Pruski beim Aufbau halfen. Zum Internationalen Kindertag am 1.Juni 2017 wurde sie von und mit unseren Kindern feierlich eingeweiht. Seitdem ist sie täglich im Gebrauch und wird rege von allen Kindern genutzt.

Frühlingsspaziergang 2017

Unter dem Thema: „Der Natur auf der Spur – Entdeckungstour für schlaue Füchse“ trafen wir uns mit interessierten Eltern und deren Kindern am Freitag, den 28.April 2017, in unserer Kita. Nach einer musikalischen Begrüßung mit Frühlingsliedern öffnete Naturführerin Kerstin Robel die mitgebrachte Überraschungskiste. Heraus kamen einige Vogelexponate. Die Kinder kannten sich gut aus und konnten alle Vögel benennen, z.B. Taube, Amsel, Specht. Frau Robel erklärte, dass rund um die Kita Steckbriefe der einzelnen Vögel versteckt sind und alle mithelfen können, diese zu finden. Im Gepäck hatte sie auch verschiedene Nistkästen, die wir auf unserer Tour rund um die Kita an Bäumen anbrachten. Diese Arbeit übernahmen die Vatis. Die Wanderung führte uns quer durch Groß Särchen bis zum Park an der alten Mühle. Ziel war „Krabat`s neues Vorwerk“. Dort hatte der Elternrat schon alles vorbereitet, um die hungrigen Wanderer zu stärken. Gleichzeitig konnten sich die Kinder auf dem schönen neuen Spielplatz austoben.
Wir bedanken uns bei Naturführerin Kerstin Robel für ihre interessanten Ausführungen sowie bei unserem Elternrat für die tatkräftige Unterstützung.

Mit dieser Wanderung beteiligte sich die CSB-Kindertagesstätte „Koboldland" Groß Särchen, wie auch alle anderen CSB Kindertagesstätten, wieder an der Aktion „Frühlingsspaziergänge“ des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft.

Wohin mit dem vielen Müll ?

Dieser Frage gingen die Vorschulkinder der CSB Kita „Koboldland“ Groß Särchen als Mülldetektive am Donnerstag, den 02.März 2017 nach. Aber nicht nur in der Kindertagesstätte, sondern auch während der Winterferien war es im Hort ein Diskussionspunkt.
Gemeinsam mit Susi Müller von der Naturstation Neschwitz wurde in diesem Projekt diskutiert und ausprobiert.
Zunächst wurde besprochen was Müll ist, wo er herkommt, ob es schon immer so viel Müll gegeben hat und wie unsere Vorfahren damit umgegangen sind. Als wir hörten, dass Müll in der Vergangenheit sogar verbuddelt wurde und dann im Erdreich verblieben ist, waren wir empört. Alle waren sich einig, dass es so nicht weiter gehen kann und bessere Lösungen für Mensch, Tier und die Pflanzenwelt gefunden werden müssen. Der Müll gehört in die Tonne und nicht ins Erdreich. Das stand für alle fest. Doch welcher Müll gehört in welche Tonne?
Es gibt braune, schwarze, blaue und gelbe Tonnen, Container und verschiedenen farbige Glasbehälter. Viele von unseren kleinen und großen Mülldetektiven wussten darüber schon gut Bescheid und haben den Abfall, ob es nun Asche oder Windeln, Becher oder Flaschen, Papier oder Karton waren gut zuordnen können.
Da wir auch in unserer Einrichtung unseren Müll nach dem Frühstück und dem Vesper schon gut trennen, war es für uns ganz leicht die Fragen nach dem Wohin richtig zu beantworten.
Sogar als ein großer Müllsack ausgeleert wurde, sortierten unsere Mülldetektive schnell die unterschiedlichen Dosen, Becher, Flaschen und das Papier in den richtigen Abfallbehälter.
Zum Abschluss wurde aus Pappabfällen gebastelt. In der Kindertagesstätte einen lustigen Frosch aus dem Abfall der Toilettenrollen und im Hort ein Portmonee aus Tetra-Packs.
Dieses Projekt verband viel Wissenswertes mit bereits Bekanntem und wird auch im Kindergartenbereich sowie im Hort weiter verfolgt.

Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.