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Internationales Seniorentreffen 2018

Im Oktober fand das Internationale Seniorentreffen im polnischen Wleń, im Landkreis Lwówecki, Niederschlesien, statt. Ca. 150 Seniorinnen und Senioren aus der Euroregion Neisse – Sachsen, Niederschlesien, Nordböhmen – trafen sich in der Schule von Wleń. Die Vertreterin des Veranstalters, des Vereins Südwestlichen Selbstverwaltungsforum „Grenzraum” aus Luban (Stowarzyszenie Południowo-Zachodnie Forum Samorządu Terytorialnego Pogranicze), Magdalena Guła, begrüßte die Gäste. Sie informierte über das Projekt „Das wirkliche Leben beginnt ab sechzig - ein Bildungs- und Integrationsprojekt für Senioren”, welches mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und aus dem Budget des Staates Polen im Rahmen des Kleinprojektefonds Interreg Polen - Sachsen 2014-2022 mitfinanziert wird.

Junge Turner und Tänzer der Schule Wleń eröffneten mit ihrem Programm die Veranstaltung und begeisterten die internationalen Gäste.
Katarzyna Kaźmierczyk sprach zum Thema gesunde Ernährung für Senioren. Vollwertig essen und trinken bedeutet, auch im Alter alle Nährstoffe in den richtigen Mengen aufzunehmen. Trotz des sinkenden Energiebedarfs bleibt die erforderliche Menge an Vitaminen und Mineralstoffen praktisch konstant oder liegt teilweise sogar höher. Daher benötigen Senioren eine Kost, die im Vergleich zu früher etwas energieärmer, aber besonders nährstoffreich ist, also eine höhere Nährstoffdichte aufweist.
Über körperliche Aktivitäten die auch noch im Alter ausgeführt werden können informierte Andrzej Kniaziuk. Er demonstrierte das rhythmische schnelle Gehen mit Nordic Walking Stöcken. Dem Referenten war es besonders wichtig den Senioren zu zeigen, dass Bewegung in jedem Alter gut tut. Ein Höhepunkt seiner Demonstration war eine besondere Yogaform, bei der grundlos gelacht wird, dem Lachyoga. Alle Gäste probierten das Lachyoga gemeinsam aus. Es wirkte sofort, alle Gäste im Saal lachten, gaben sich die Hände und winkten einander zu.
Slow life–slow food ist eine besondere Philosophie und bedeutet die Handlungen unseres Lebens zu überdenken, unser Leben zu „entschleunigen“. Die Hektik des Alltags soll durch Bedächtigkeit ersetzt werden und so zu mehr Lebensqualität führen. Magdalena Trojanowska stellte das von ihr verfasste Buch zu diesem Thema vor.
Lieder und Tänze der polnische Folkloregruppe „Podgórzanie” lockerten den Vormittag auf. Am Nachmittag besuchten die Seniorengruppen die Bobertalsperre sowie die Lehnhaus Burgruine aus dem 10. Jahrhundert, eine der drei ältesten gemauerten Burgen im heutigen Polen.
Mit vielen neuen Erkenntnissen und Eindrücken verabschiedeten sich die Gruppen voneinander und begaben sich auf die Heimreise in ihre Heimatländer.
Ein großer Dank aller Teilnehmer für die gelungene Veranstltung geht an die Stadt Wleń als Gastgeber und an den Veranstalter, den Verein „Grenzraum” aus Luban.

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