Freiwillige Feuerwehr half bei der Suche nach dem Zuckertütenbaum
Eigentlich wollten die 21 Vorschüler der Zweisprachigen Kindertagesstätte Panschwitz-Kuckau, die sich in Trägerschaft des Christlich-Sozialen Bildungswerkes Sachsen e.V. (CSB) befindet, am Freitag (18. Juni 2010) ein ganz ruhiges Zuckertütenfest feiern. Aber so ruhig war es dann gar nicht.
Am Vormittag begaben sich die Mädchen und Jungen mit ihren Erzieherinnen Theresa Handrick und Manuela Petasch auf eine Kremsertour ins Grüne. Die Kremser von Familie Gruber brachten die Kinder zum Picknick und nach einer Runde über die Wiesen wieder zurück in die Einrichtung. Aber keiner hatte einen Zuckertütenbaum gesehen.
In der Kindertagesstätte bereiteten dann alle das Fest mit den Eltern am Abend vor. Endlich war es so weit: Die Eltern kamen zahlreich. Die Erzieherinnen überreichten die Mappen an die Vorschüler. Aber wo waren die Zuckertüten? Sollten die Mädchen und Jungen in diesem Jahr keine bekommen? Wer kann helfen? Dann die rettende Idee: Die Feuerwehr mit ihren langen Leitern kann helfen. David nahm allen Mut zusammen und rief bei der Freiwilligen Feuerwehr in Panschwitz-Kuckau an. Tatsächlich waren die Kameraden bereit, beim Suchen der Zuckertüten zu helfen. Es dauerte nicht lange und vier Feuerwehrfahrzeuge rückten an. Schnell stiegen die Kinder ein und los ging die Fahrt durch das Umland. Die Suche wurde belohnt. In Panschwitz-Kuckau war doch ein Zuckertütenbaum gewachsen! Groß war die Freude bei den Mädchen und Jungen, als jeder seine Tüte vom Baum pflücken konnte.
Nun wurde in der Kindertagesstätte noch gefeiert. Das Buffet war reichlich, dank der Hilfe der Eltern. Gegen 19 Uhr wurde es aber Zeit, die Muttis und Vatis nach Hause zu schicken. Die Vorschulkinder wollten unter sich sein, denn es wartete noch eine Schatzsuche auf sie. Übernachtet haben sie an diesem Tag im Kindergarten.
Ein großes Dankeschön von den Vorschülern und Erzieherinnen geht noch einmal an Familie Gruber, die Freiwillige Feuerwehr Panschwitz-Kuckau, an die Eltern für das Buffet und die Oppacher Mineralquellen für die Getränke.
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